Kompostieren ist das Gegenteil von Verschwendung: Küchenabfälle, Gartenreste und Papier verwandeln sich in hochwertigen Humusdünger. Laut Statistischem Bundesamt machen Bioabfälle rund 40 Prozent des deutschen Hausmülls aus.
Das richtige Verhältnis
Kompost braucht zwei Zutaten: Stickstoffreiche „Grünmaterialien“ (Gemüseabfälle, frisches Gras, Kaffeesatz) und kohlenstoffreiche „Braunmaterialien“ (trockene Blätter, Pappe, Stroh). Das ideale Verhältnis: etwa 1 Teil Grün auf 3 Teile Braun.
Vier Komposttypen für verschiedene Situationen
- Offener Komposthaufen: Für Gärten. Einfachste Variante, braucht Platz.
- Komposttonne: Kompakter, für kleinere Gärten. Schützt vor Schädlingen.
- Wurmkiste: Für Wohnungen und Balkone. Geruchlos wenn richtig befüllt.
- Bokashi-System: Fermentiert Küchenabfälle anaerob — nimmt auch Fleisch und Käse an.
Nach 8-12 Wochen ist einfacher Kompost fertig — erkennbar an dunkler Farbe und Waldbodengeruch. Quelle: Umweltbundesamt, NABU Kompost-Ratgeber.
Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.