Mobilität

Elektroauto mit Ökostrom: Ab wann ist die CO₂-Bilanz wirklich besser?

Ein Elektroauto mit deutschem Strommix fährt mit rund 70 g CO₂/km — ein Benziner liegt bei 140–180 g. Der Break-even gegenüber der Produktion liegt bei rund 70.000 km mit Strommix — mit Ökostrom bei 30.000…

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Leona B. Schröder · 27. Juni 2025 · 3 Min. Lesezeit
A house with a solar panel on the roof
Foto: Daniele La Rosa Messina / Unsplash

Die Klimabilanz eines Elektroautos ist besser als die eines Benziners — aber nicht von Anfang an. Die Produktion, besonders des Akkus, verursacht erhebliche CO₂-Emissionen.

Die Zahlen im Vergleich

Laut UBA verursacht ein Elektroauto im Betrieb mit dem deutschen Strommix 2023 (350 g CO₂/kWh) bei 15.000 km/Jahr und 20 kWh/100km rund 1.050 kg CO₂ pro Jahr. Ein vergleichbarer Benziner: rund 2.400-2.700 kg. Die Mehrbelastung durch Akkuproduktion (ca. 6-8 Tonnen CO₂ extra) wird beim Strommix-Betrieb nach etwa 60.000-80.000 km ausgeglichen.

Mit Ökostrom deutlich schneller

Wer sein E-Auto mit echtem Ökostrom lädt, erreicht den Break-even bereits nach 25.000-35.000 km — also nach 2-3 Jahren normalen Fahrens. Der CO₂-Vorteil gegenüber dem Benziner wächst dann jedes Jahr.

Fazit: Ein E-Auto ist keine sofortige Klimarettung, aber über die gesamte Lebensdauer deutlich klimafreundlicher — besonders mit Ökostrom. Quelle: UBA Vergleich Antriebe 2023, ifeu Heidelberg.


Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.

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