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Good News: Artenvielfalt erholt sich — Erfolgsgeschichten aus Deutschland

Der Weißstorch brütet wieder in allen 16 Bundesländern. Der Luchs ist zurück in Bayern. In Flüssen wo Querbauwerke entfernt wurden, kehren Lachse zurück. Echte Erfolge im Artenschutz.

EG
Emanuel Goldstein · 9. Januar 2026 · 3 Min. Lesezeit
a lizard is sitting on a rock in the grass
Foto: Adil Edin / Unsplash

Im Artenschutz gibt es selten gute Nachrichten — umso wichtiger diese zu kommunizieren wenn sie eintreten.

Der Weißstorch

Vor 40 Jahren drohte der Weißstorch in Deutschland auszusterben — 1991 gab es nur noch 2.900 Brutpaare. Heute brütet er laut NABU wieder in allen 16 Bundesländern, mit über 10.000 Brutpaaren. Wiedervernässung von Feuchtwiesen und gezielte Schutzprogramme haben gewirkt.

Der Luchs

Nach über 100 Jahren Abwesenheit lebt der Luchs wieder in Bayern — zurückgekehrt aus der Tschechischen Republik und durch Wiederansiedlungsprogramme unterstützt. Laut WWF Deutschland gibt es inzwischen rund 200 Luchse in Deutschland.

Lachse in deutschen Flüssen

An der Ilmenau, einem Elbe-Nebenfluss, wurden Lachse zum ersten Mal seit über 170 Jahren gesichtet — nachdem mehrere Querbauwerke entfernt wurden. Die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur verpflichtet alle Mitgliedstaaten bis 2030 zur Renaturierung von Fließgewässern. Quelle: NABU, WWF Deutschland, BUND Fließgewässer-Bericht 2023.


Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.

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