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Fair-Trade-Siegel: Fairtrade, Fair for Life, WFTO — die Unterschiede

Das bekannteste Fair-Trade-Siegel ist Fairtrade International — aber nicht immer das strengste. Fair for Life, IMO und das WFTO-Guarantee System haben unterschiedliche Reichweiten und Standards.

LS
Leona B. Schröder · 1. Juni 2025 · 3 Min. Lesezeit
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Foto: Petr Magera / Unsplash

Fairtrade ist nicht gleich Fairtrade. Die bekanntesten Siegel unterscheiden sich erheblich in Reichweite, Prüftiefe und Produktabdeckung.

Fairtrade International

Das bekannteste Siegel, verwaltet von Fairtrade International mit Sitz in Bonn. Garantiert Mindestpreise für Produzenten und eine Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte. Abdeckung: vor allem Kaffee, Kakao, Tee, Bananen, Baumwolle. Kontrolle durch externe Prüfer (FLOCERT).

Fair for Life (IMO)

Gilt als strenger als Fairtrade — verlangt messbare Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und höhere Sozialprämien. Breite Produktabdeckung auch für verarbeitete Lebensmittel und Kosmetik.

WFTO-Guarantee System

World Fair Trade Organization: Nicht nur ein Produkt-Siegel sondern eine Zertifizierung für Organisationen die vollständig nach Fair-Trade-Prinzipien wirtschaften. Besonders relevant für Handwerk und Kunsthandwerk.

Orientierung im Alltag: Für Lebensmittel ist Fairtrade gut und weit verbreitet. Wer mehr Tiefe will: Fair for Life und WFTO. Quelle: Fairtrade Deutschland, Fair for Life Standard, WFTO.


Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.

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