Heidelbeerkompott

Beispielbild via Unsplash / Joanna Kosinska

Dessert

Heidelbeerkompott

DessertSnack Vegetarischeinfachleicht
4 Portionen15 Min85 kcal

Heidelbeerkompott ist eine intensiv-fruchtige Zubereitung: blaue Heidelbeeren, sanft eingekocht, ideal zu Joghurt, Quark, Pfannkuchen oder Eis. Es ist in rund 15 Minuten fertig. Heidelbeeren haben von Juli bis September Saison.

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Heidelbeeren
  • 50 ml Wasser
  • 2 EL Zucker (24 g)
  • 1 EL Zitronensaft (10 ml)
  • 1 TL Speisestärke (3 g)

Zubereitung

  1. Heidelbeeren vorbereitenDie 400 g Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen.
  2. KöchelnHeidelbeeren mit 50 ml Wasser, 2 EL Zucker und 1 EL Zitronensaft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze 4 Minuten köcheln lassen.
  3. Stärke anrühren1 TL Speisestärke mit 1 EL kaltem Wasser glatt rühren.
  4. BindenStärke einrühren und 1 Minute weitergaren.
  5. Konsistenz prüfenWenn zu dick: 1 EL Wasser einrühren. Wenn zu dünn: 1 weitere Minute offen köcheln.
  6. ServierenWarm oder kalt servieren – passt zu Joghurt, Pfannkuchen oder Desserts.

Tipps

  • Heidelbeeren platzen beim Kochen auf – das ist normal und gewünscht.
  • Speisestärke immer kalt anrühren, nie direkt ins heiße Kompott geben.
  • Das Kompott dickt beim Abkühlen noch nach.

Heidelbeerkompott verfeinern

  • Vanille und Zimt geben dem Kompott Wärme.
  • Ein Spritzer Zitrone hebt das Aroma hervor.
  • Apfel oder Birne mildern und strecken das Kompott.

Heidelbeeren: Wann ist Saison?

Heidelbeeren haben von Juli bis September Saison. Wilde Waldheidelbeeren mit blauem Fruchtfleisch enthalten dabei mehr Anthocyane als helle Kulturheidelbeeren. Mehr dazu im Heidelbeeren-Wiki und im Saisonkalender.

Ist Heidelbeerkompott gesund?

Heidelbeeren sind sehr kalorienarm und liefern Anthocyane, Vitamin C und Ballaststoffe. Da die Beeren von Natur aus aromatisch und süß sind, kommt das Kompott mit wenig Zucker aus. Eine Portion liefert nur rund 21 kcal. Kurzes Köcheln erhält mehr von den hitzeempfindlichen Inhaltsstoffen.

So gelingt Heidelbeerkompott

Die Heidelbeeren mit etwas Zucker und einem Spritzer Zitrone nur kurz köcheln, bis sie weich sind und Saft ziehen. Nicht zu lange kochen, damit Farbe und Anthocyane erhalten bleiben. Wer das Kompott etwas dicker mag, bindet es mit wenig in Wasser angerührter Speisestärke.

Häufige Fragen zum Heidelbeerkompott

Kann man TK-Heidelbeeren nehmen?
Ja, sie eignen sich hervorragend fürs Kompott.

Wie wird das Kompott dicker?
Mit etwas Speisestärke oder durch längeres Einkochen.

Wie lange hält es sich?
Im Kühlschrank einige Tage; es lässt sich auch einkochen.

Gut zu wissen

Warum nur kurz kochen?
So bleiben Farbe, Aroma und die wertvollen Anthocyane besser erhalten.

Wozu passt Heidelbeerkompott?
Zu Joghurt, Quark, Pfannkuchen, Eis oder Milchreis.

Heidelbeerkompott vielseitig verwenden und aufbewahren

Heidelbeerkompott ist äußerst wandelbar: Es schmeckt über Joghurt, Quark und Porridge, als Topping für Pfannkuchen, Waffeln, Eis und Milchreis oder als fruchtige Füllung für Kuchen und Crêpes. Auch zu Pancakes am Wochenende oder als Sauce zu Grießbrei macht es sich gut. In sauberen, gut verschlossenen Gläsern hält es sich im Kühlschrank mehrere Tage; heiß eingekocht ist es deutlich länger haltbar und auch portionsweise einfrierbar, sodass man die kurze Heidelbeersaison gewissermaßen konservieren kann.

Schmeckt das Kompott warm oder kalt besser?
Beides; warm passt es zu Eis, kalt zu Joghurt.

Kann man es mit anderen Früchten kombinieren?
Ja, Apfel, Birne oder andere Beeren passen gut.

Wie viel Zucker braucht das Kompott?
Nur wenig, je nach Reife und Süße der Beeren.

Eignet sich das Kompott für Kinder?
Ja, mit wenig Zucker ist es ein fruchtiger Klassiker.

So gelingt Heidelbeerkompott besonders aromatisch

Für ein besonders aromatisches Kompott sollten die Heidelbeeren reif und prall sein. Ein Spritzer Zitronensaft hebt die Fruchtigkeit hervor und sorgt für eine leuchtende Farbe, während eine ausgekratzte Vanilleschote dem Kompott eine feine Tiefe verleiht. Wer eine Mischung aus glatter Sauce und ganzen Beeren mag, püriert nur einen Teil der gekochten Beeren und hebt den Rest unter. So entsteht ein Kompott mit schöner Textur, das sich vielseitig kombinieren lässt.