78 Kilogramm — das ist die durchschnittliche Menge an Lebensmitteln, die laut Verbraucherzentrale jede Person in Deutschland pro Jahr wegwirft. Ein Großteil davon entsteht in privaten Haushalten und wäre vermeidbar.
Der WWF Deutschland schätzt, dass durch vermeidbare Lebensmittelverluste rund 15 Prozent der gesamten für unsere Ernährung benötigten Fläche eingespart werden könnte. Lebensmittelverschwendung ist also nicht nur eine moralische Frage — sie ist ein erheblicher Klimafaktor.
Fünf Maßnahmen die wirklich helfen
- Wocheneinkauf planen: Vor dem Einkauf den Kühlschrank checken, Menüplan für 3-4 Tage machen.
- MHD richtig verstehen: Das Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet nicht „ab hier schlecht“. Augen, Nase und Verstand entscheiden.
- Reste bewusst einplanen: Ein fester „Resteabend“ pro Woche verhindert dass Gekochtes vergessen wird.
- Richtig lagern: Äpfel und Kartoffeln nicht zusammen — Äpfel geben Ethylen ab das andere Lebensmittel schneller reifen lässt.
- Einfrieren: Brot, Fleisch, Kräuter — fast alles lässt sich einfrieren bevor es schlecht wird.
Quelle: Verbraucherzentrale.de, WWF Deutschland.
Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.