Wohnen & Energie

Wärmepumpe vs. Gasheizung: Der ehrliche Vergleich für Bestandsbauten

Eine Wärmepumpe spart gegenüber einer Ölheizung rund 75% CO₂ ein — selbst mit dem deutschen Strommix 2023. Doch in schlecht gedämmten Altbauten kann die Effizienz leiden. Der ehrliche Vergleich.

LS
Leona B. Schröder · 12. Dezember 2025 · 3 Min. Lesezeit
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Foto: Clay Banks / Unsplash

Die Wärmepumpe ist die Heizungstechnologie mit dem größten Klimaschutzpotenzial im deutschen Gebäudebestand. Laut Klimeo.de spart eine Wärmepumpe im Vergleich zur Ölheizung rund 75 Prozent CO₂ ein — beim Vergleich mit einer Gasheizung sind es etwa 65 Prozent. Diese Einsparung gilt selbst mit dem deutschen Strommix 2023 (350 g CO₂/kWh laut UBA).

Was im Altbau zu beachten ist

Wärmepumpen arbeiten am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen (unter 55°C). Schlecht gedämmte Altbauten brauchen hohe Vorlauftemperaturen — dort leidet die Effizienz. Laut Vaillant sind aber über 70 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland bereits heute für Wärmepumpen geeignet, darunter viele ältere Bestandsimmobilien.

Hybridlösungen als Zwischenschritt

Wer noch eine funktionierende Gasheizung hat, kann eine Hybrid-Wärmepumpe nachrüsten: Sie übernimmt den Hauptwärmebedarf, die Gasheizung springt nur bei sehr tiefen Temperaturen ein. Staatliche Förderung (BEG) deckt bis zu 70 Prozent der Investitionskosten. Quelle: Klimeo.de, Vaillant, UBA Strommix 2023, BMWK.


Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.

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