Gesellschaft

Greenwashing erkennen: 8 Tricks die Unternehmen nutzen

79% der Verbraucher verlieren angesichts grüner Claims den Überblick. 'CO₂-neutral', 'klimafreundlich', 'nachhaltig' — diese Begriffe sind kaum gesetzlich definiert. Die acht häufigsten Greenwashing-Muster.

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Leona B. Schröder · 8. Januar 2026 · 3 Min. Lesezeit
a tube of toothpaste sitting on top of a table
Foto: Harper Sunday / Unsplash

Laut Utopia-Studie 2024 verlieren 79 Prozent der Verbraucher angesichts der Vielzahl grüner Werbeaussagen den Überblick. Seit 2024 gilt in der EU ein Gesetz gegen unbelegte Umweltaussagen — aber die Umsetzung braucht Zeit.

Die acht häufigsten Greenwashing-Muster

  1. Vage Begriffe ohne Beleg: „Natürlich“, „umweltfreundlich“, „grün“ ohne Zertifizierung.
  2. Winzige Verbesserung groß herausstellen: „30% weniger Plastik“ — wenn es vorher 100% Plastik war, ist das kein Durchbruch.
  3. Ablenkung: Ein grünes Produkt in einem sonst klimaschädlichen Sortiment.
  4. Eigene Labels: „Unser Nachhaltigkeitsversprechen“ ohne externe Prüfung.
  5. CO₂-Neutralität durch Kompensation: Schlechte Emissionen durch fragwürdige Waldprojekte „ausgleichen“.
  6. Irrelevante Aussagen: „FCKW-frei“ — was gesetzlich ohnehin verboten ist.
  7. Bild-Greenwashing: Grüne Farbe, Blätter, Natur in der Werbung ohne substanzielle Aussage.
  8. Selektive Fakten: Einen positiven Aspekt nennen, andere verschweigen.

Wer unsicher ist: Die EU-Datenbank der Öko-Labels (ec.europa.eu/environment/ecolabel) und das Portal „Label-Online“ helfen beim Check. Quelle: EU-Verordnung gegen unbelegte Green Claims 2024, Utopia-Studie 2024.


Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.

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