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Good News: Meeresschutz — neue Gebiete, erste Erholungszeichen

Deutschland hat mehrere Meeresschutzgebiete in der Ostsee und Nordsee 2023 unter strengeren Schutz gestellt. In diesen Gebieten ist Grundschleppnetzfischerei nun verboten. Erste Erholungstendenzen.

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Leona B. Schröder · 7. April 2025 · 3 Min. Lesezeit
Plastic bottle washes ashore on a sandy beach.
Foto: Tomi Saputra / Unsplash

Die Meere rund um Deutschland werden besser geschützt. 2023 hat die Bundesregierung mehrere Schutzgebiete in der Nordsee und Ostsee auf strengere Schutzkategorien hochgestuft. In diesen Bereichen ist seitdem die industrielle Grundschleppnetzfischerei verboten.

Was das bedeutet

Grundschleppnetze sind eine der zerstörerischsten Fangmethoden — sie pflügen den Meeresboden um und vernichten Korallen, Schwämme und andere benthische Lebensgemeinschaften. Ein Verbot gibt dem Meeresgrund die Chance sich zu erholen.

Erste Beobachtungen aus ähnlichen Schutzgebieten in Norwegen und Schottland zeigen: Nach 5-10 Jahren Schutz erholen sich Fischbestände und Meeresbodengemeinschaften deutlich. Dorsch- und Heringsbestände in der Ostsee zeigen laut GEOMAR erste Erholungstendenzen in Schutzgebieten.

Auf internationaler Ebene haben sich 190 Staaten auf der COP15-Biodiversitätskonferenz auf das „30×30“-Ziel geeinigt: 30 Prozent der Land- und Meeresflächen bis 2030 unter Schutz. Quelle: BMUV Meeresschutz, GEOMAR, UN Biodiversitätskonvention COP15.


Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.

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