Ein einfaches Baumwoll-T-Shirt verbirgt einen enormen Ressourcenaufwand. Für die Produktion von einem Kilogramm konventioneller Baumwolle werden laut SANVT-Analyse rund 11.000 Liter Wasser benötigt — hauptsächlich für Bewässerung in wasserarmen Regionen wie Usbekistan, Indien oder den USA.
Das Problem mit der Baumwolle
Baumwolle ist die am häufigsten verarbeitete Naturfaser in der Kleidungsproduktion — mit einem Anteil von rund 40 Prozent. Zwei Drittel der weltweit angebauten Baumwolle sind gentechnisch verändert. Auf den meisten Feldern werden intensive Pestizide eingesetzt.
Bio-Baumwolle braucht weniger Wasser und kommt ohne synthetische Pestizide aus — ist aber teurer in der Produktion und nicht überall erhältlich.
Was das für den Kauf bedeutet
Weniger kaufen hat mehr Wirkung als der Wechsel zu Bio-Baumwolle. Wer kauft: Auf GOTS-Zertifizierung achten. Und grundsätzlich gilt: Ein Kleidungsstück das 5 Jahre getragen wird, hat einen Bruchteil des CO₂-Fußabdrucks eines Stücks das nach 2 Jahren im Müll landet. Quelle: SANVT, WUA Wien, Greenpeace DE.
Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.