Mikroplastik in Kosmetik ist ein oft übersehenes Problem. Winzige Plastikpartikel wurden in Peelings, Zahnpasta und Make-up eingesetzt — teils bewusst für Textur oder Glanz, teils als Filmbildner. Über Abwasser gelangen sie in Gewässer und die Nahrungskette.
Die häufigsten Mikroplastik-INCI-Bezeichnungen
Auf der Inhaltsstoffliste (INCI) erkennst du Mikroplastik an diesen Begriffen:
- Polyethylene (PE) — häufig in Peelings als Schleifpartikel
- Polypropylene (PP) — in Zahnpasta und Cremes
- Nylon-12, Nylon-6 — als Füllstoff in Puder
- Acrylates Copolymer — als Filmbildner
- Carbomer — Verdickungsmittel, je nach Herstellung problematisch
Die EU-Kommission hat 2023 erste Beschränkungen für Mikroplastik in Kosmetik erlassen. Der BUND bietet auf seiner Website einen kostenlosen „Codecheck“-Ratgeber an. Kostenlose Apps wie „CodeCheck“ oder „ToxFox“ (BUND) scannen Produkte und warnen vor problematischen Inhaltsstoffen. Quelle: BUND, EU-Kommission Mikroplastik-Beschränkung 2023.
Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.