
Beispielbild via Unsplash / Amanda Hortiz
Brombeerkompott ist eine intensiv-fruchtige Zubereitung: dunkle Brombeeren, sanft eingekocht, ideal zu Joghurt, Quark, Eis oder Pfannkuchen. Es ist in rund 15 Minuten fertig. Brombeeren haben von Juli bis September Saison.
Zutaten für 4 Portionen
- 400 g Brombeeren
- 50 ml Wasser
- 2 EL Zucker (24 g)
- 1 EL Zitronensaft (10 ml)
- 1 TL Speisestärke (3 g)
Zubereitung
- Beeren vorbereitenDie 400 g Brombeeren vorsichtig waschen und verlesen.
- AufkochenBrombeeren mit 50 ml Wasser, 2 EL Zucker und 1 EL Zitronensaft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erhitzen.
- Garen4 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Beeren aufplatzen und weich sind.
- Stärke anrühren1 TL Speisestärke mit 1 EL kaltem Wasser glatt rühren.
- BindenStärke ins Kompott einrühren und 1 Minute weiterköcheln lassen.
- Konsistenz prüfenWenn zu dick: 1 EL Wasser einrühren. Wenn zu dünn: 1 weitere Minute köcheln.
- ServierenWarm oder kalt servieren – passt zu Joghurt, Pfannkuchen oder Quark.
Tipps
- Speisestärke immer kalt anrühren, nie direkt ins heiße Kompott geben.
- Brombeeren nicht zu lange kochen – 4 Minuten reichen.
- Das Kompott dickt beim Abkühlen weiter nach.
Brombeerkompott verfeinern
- Vanille oder Zimt geben dem Kompott Tiefe.
- Ein Spritzer Zitrone frischt es auf.
- Apfel oder Birne mildern die Säure und strecken das Kompott.
Brombeeren: Wann ist Saison?
Brombeeren aus heimischem Anbau haben von Juli bis September Saison und sollten reif geerntet werden, da sie nicht nachreifen. Mehr dazu im Brombeeren-Wiki und im Saisonkalender.
Ist Brombeerkompott gesund?
Brombeeren sind sehr kalorienarm und liefern Anthocyane, Vitamin C und Ballaststoffe. Da sie von Natur aus aromatisch sind, kommt das Kompott mit wenig Zucker aus. Eine Portion liefert nur rund 23 kcal. Kurzes Köcheln erhält mehr von den hitzeempfindlichen Inhaltsstoffen.
So gelingt Brombeerkompott
Die Brombeeren mit etwas Zucker und einem Spritzer Zitrone nur kurz köcheln, bis sie weich sind und Saft ziehen. Nicht zu lange kochen, damit Farbe und Aroma erhalten bleiben. Wer ein glattes Kompott ohne Kerne mag, streicht es anschließend durch ein Sieb.
Häufige Fragen zum Brombeerkompott
Wie entfernt man die Kerne?
Das Kompott durch ein feines Sieb passieren.
Kann man tiefgekühlte Beeren nehmen?
Ja, sie eignen sich hervorragend fürs Kompott.
Wie lange hält sich das Kompott?
Im Kühlschrank einige Tage; es lässt sich auch einkochen.
Gut zu wissen
Warum nur kurz kochen?
So bleiben Farbe, Aroma und Vitamine besser erhalten.
Wozu passt Brombeerkompott?
Zu Joghurt, Quark, Eis, Pfannkuchen oder Milchreis.
Brombeerkompott vielseitig verwenden und aufbewahren
Brombeerkompott ist äußerst wandelbar: Es schmeckt über Joghurt, Quark und Porridge, als Topping für Pfannkuchen, Waffeln, Eis und Milchreis oder als fruchtige Füllung für Kuchen und Crêpes. Auch zu herzhaften Gerichten wie Wild oder Käse passt das dunkle Kompott überraschend gut. In sauberen, gut verschlossenen Gläsern hält es sich im Kühlschrank mehrere Tage; heiß eingekocht ist es deutlich länger haltbar und auch portionsweise einfrierbar, sodass man die Brombeersaison gewissermaßen konservieren kann.
Wie wird das Kompott dicker?
Mit etwas Speisestärke oder durch längeres Einkochen.
Schmeckt es warm oder kalt besser?
Beides; warm zu Eis, kalt zu Joghurt.
Kann man es mit anderen Früchten kombinieren?
Ja, Apfel, Birne oder Holunder passen gut.
Wie viel Zucker braucht das Kompott?
Nur wenig, je nach Reife und Süße der Beeren.
Eignen sich TK-Brombeeren?
Ja, sie sind fürs Kompott ideal.
So gelingt Brombeerkompott besonders aromatisch
Damit das Kompott sein volles Aroma entfaltet, sollten die Brombeeren reif und dunkel sein. Ein Spritzer Zitronensaft hebt die Fruchtigkeit hervor und sorgt für eine schöne, leuchtende Farbe. Wer es feiner mag, kann einen Teil der Beeren pürieren und mit ganzen Beeren mischen, sodass eine Kombination aus glatter Sauce und fruchtigen Stücken entsteht.
Passt das Kompott zu herzhaften Speisen?
Ja, zu Wild, Käse oder Pfannkuchen schmeckt es ebenfalls gut.
Wie viel Kompott ergibt das Rezept?
Je nach Beerenmenge etwa vier kleine Portionen, die sich gut bevorraten lassen.