Buschbohnen-Eintopf

Beispielbild via Unsplash / Lars Blankers

Suppe

Buschbohnen-Eintopf

SuppeHauptgericht VeganGlutenfreiLaktosefreiAnfänger-geeigneteinfachleichtgesundsättigendschnell
3 Portionen40 Min280 kcal

Der Buschbohnen-Eintopf ist ein deftiger, wärmender Eintopf, der in rund 40 Minuten fertig ist. Bohnen, Kartoffeln und Gemüse köcheln gemeinsam – dabei werden die Bohnen gut durchgegart, was bei grünen Bohnen wichtig ist.

Zutaten für 3 Portionen

  • 400 g Buschbohnen
  • 300 g Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel (ca. 70 g)
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Öl
  • ¾ TL Salz
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten:Buschbohnen waschen und Enden abschneiden. Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Bohnen vorkochen:400 g Buschbohnen in kochendem Wasser bei hoher Hitze 8 Minuten lang vorkochen und anschließend abgießen. Buschbohnen müssen immer durchgegart werden – roh oder zu kurz gekocht sind sie unverträglich.
  3. Zwiebel anbraten:1 EL Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die fein gewürfelte Zwiebel hineingeben und 2 Minuten andünsten bis sie glasig und transparent ist.
  4. Kartoffeln und Bohnen dazugeben:Die 300 g Kartoffelwürfel und die vorgekochten 400 g Bohnen in den Topf geben und 2 Minuten bei mittlerer Hitze mitrösten – das gibt dem Eintopf mehr Aroma.
  5. Brühe hinzufügen und köcheln:800 ml Gemüsebrühe angießen, aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze 20 Minuten lang köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, damit nichts am Boden ansetzt und die Kartoffeln gleichmäßig garen.
  6. Würzen und Konsistenz prüfen:Mit ¾ TL Salz und ¼ TL schwarzem Pfeffer abschmecken und durchrühren. Wenn zu dick: 50 ml Wasser dazugeben und kurz aufkochen. Wenn zu dünn: Ohne Deckel weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze offen köcheln lassen bis die gewünschte dickflüssige Konsistenz erreicht ist.

Tipps

  • Eintopf darf dickflüssig sein – die Kartoffeln geben beim Kochen Stärke ab und binden den Sud auf natürliche Weise.
  • Regelmäßig umrühren während des Köchelns, damit die Kartoffeln nicht am Topfboden ansetzen und gleichmäßig garen.

Buschbohnen-Eintopf verfeinern

  • Frisches Bohnenkraut ist der klassische Begleiter und macht den Eintopf bekömmlicher.
  • Geräucherter Tofu oder etwas Paprika geben Würze und Tiefe.
  • Ein Schuss Essig oder Zitrone zum Schluss frischt den Eintopf auf.

Buschbohnen: Wann ist Saison?

Buschbohnen aus heimischem Freilandanbau gibt es von Juni bis Oktober. Außerhalb der Saison eignet sich Tiefkühlware gut für den Eintopf. Weiteres saisonales Gemüse findest du im Saisonkalender.

Ist der Buschbohnen-Eintopf gesund?

Der Eintopf ist eine sättigende, fettarme Mahlzeit: Buschbohnen liefern pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und Folat, Kartoffeln komplexe Kohlenhydrate und Kalium. Durch das Köcheln wird das in rohen Bohnen enthaltene Phasin zuverlässig unschädlich. Eine Portion liefert rund 95 kcal – wärmend und leicht zugleich.

Häufige Fragen zum Buschbohnen-Eintopf

Kann ich den Eintopf einfrieren?
Ja, Bohneneintopf lässt sich gut einfrieren und portionsweise auftauen.

Schmeckt er aufgewärmt besser?
Oft ja – am nächsten Tag sind die Aromen stärker durchgezogen.

Muss ich die Bohnen vorher kochen?
Nein, im Eintopf garen sie ausreichend lange mit; wichtig ist nur, dass sie vollständig durchgegart sind.

Buschbohnen-Eintopf aufbewahren

Der Eintopf hält sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage und schmeckt aufgewärmt oft noch besser. Zum Einfrieren in Portionen abfüllen und langsam wieder erhitzen; beim Aufwärmen einmal richtig aufkochen lassen.

Gut zu wissen

Welche Kartoffeln eignen sich?
Vorwiegend festkochende Sorten bleiben im Eintopf schön bissfest.

Wie wird der Eintopf sämiger?
Einige Kartoffelstücke zerdrücken bindet die Brühe ganz ohne Sahne.

Gibt es eine vegane Variante?
Klassisch wird er mit Speck zubereitet; geräucherter Tofu macht ihn vegan.

Wann haben Buschbohnen Saison?
Heimisch von Juni bis Oktober.

Welches Gemüse passt in den Buschbohnen-Eintopf?

Neben Kartoffeln passen Möhren, Sellerie, Lauch und Tomaten gut in den Eintopf. Sie geben Süße und Tiefe und machen die Mahlzeit noch nährstoffreicher. Wer es deftiger mag, ergänzt geräucherten Tofu oder Speck. Frische Petersilie zum Schluss sorgt für Farbe und Frische.