Cremige Paprikasuppe

Beispielbild via Unsplash / Lars Blankers

Suppe

Cremige Paprikasuppe

SuppeHauptgericht VegetarischGlutenfreiAnfänger-geeignetsättigendcremig
3 Portionen35 Min210 kcal

Cremige Paprikasuppe ist eine samtige, mild-süße Suppe aus roten Paprika, die in rund 35 Minuten fertig ist. Durch das Schmoren entfaltet die Paprika ihr volles, leicht süßliches Aroma. Paprika hat von Juli bis Oktober Saison.

Zutaten für 3 Portionen

  • 500 g rote Paprika
  • 1 kleine Kartoffel (ca. 100 g)
  • 1 Zwiebel (ca. 80 g)
  • 2 EL Olivenöl (20 ml)
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 80 ml Kochsahne
  • 1 kleine Knoblauchzehe (ca. 3 g)
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • ½ TL Paprikapulver edelsüß

Zubereitung

  1. Vorbereiten und anschwitzen:500 g rote Paprika waschen, entkernen und in Stücke schneiden. 1 kleine Kartoffel (ca. 100 g) würfeln, 1 Zwiebel (ca. 80 g) würfeln, 1 kleine Knoblauchzehe (ca. 3 g) hacken. 2 EL Olivenöl (20 ml) bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel 3 Minuten anschwitzen, bis sie glasig wird. Knoblauch 30 Sekunden mitrühren. Papika und Kartoffel zugeben und 2 Minuten unter Rühren mitrühren.
  2. Köcheln und pürieren:700 ml Gemüsebrühe, ½ TL Salz, ¼ TL schwarzer Pfeffer und ½ TL Paprikapulver edelsüß zugeben. Aufkochen lassen und dann 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis alle Gemüsestücke sehr weich sind. Suppe vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer fein pürieren – den Mixer ganz in die Flüssigkeit halten. Konsistenz-Check: Wenn zu dick, 2–3 EL heißes Wasser unterrühren. 80 ml Kochsahne einrühren und 2 Minuten bei niedriger Hitze sanft erwärmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipps

  • Rote Paprika verwenden – sie ergibt die mildeste und süßlichste Suppe. Gelbe Paprika funktioniert auch gut, grüne Paprika ist schärfer und herber.
  • Die Kartoffel nicht weglassen – sie gibt der Suppe beim Pürieren natürliche Cremigkeit und man benötigt weniger Sahne.

Cremige Paprikasuppe verfeinern

  • Ein Schuss Sahne oder Kokosmilch macht die Suppe besonders samtig.
  • Im Ofen geröstete Paprika geben ein intensives Röstaroma.
  • Chili, geräuchertes Paprikapulver oder Croutons sorgen für Würze und Biss.

Paprika: Wann ist Saison?

Heimische Paprika hat von Juli bis Oktober Saison und hält sich rund 5–7 Tage. Rote Paprika ist voll ausgereift und am süßesten. Mehr dazu im Paprika-Wiki und im Saisonkalender.

Ist cremige Paprikasuppe gesund?

Rote Paprika ist kalorienarm und außergewöhnlich reich an Vitamin C – mehr als doppelt so viel wie eine Orange – sowie an Beta-Carotin und Antioxidantien. Während beim Erhitzen ein Teil des Vitamin C verloren geht, wird gleichzeitig die Verfügbarkeit der Carotinoide erhöht. Eine Portion liefert rund 70 kcal.

So gelingt cremige Paprikasuppe

Die Paprika schmoren oder im Ofen rösten, um ihr Aroma zu vertiefen, anschließend fein pürieren. Eine mitgekochte Kartoffel bindet die Suppe ganz natürlich und macht sie ohne viel Sahne cremig. Für eine besonders feine Konsistenz lässt sich die Suppe nach dem Pürieren durch ein Sieb streichen.

Häufige Fragen zur Paprikasuppe

Warum die Paprika rösten?
Das Rösten verstärkt das süßliche Aroma und gibt der Suppe mehr Tiefe.

Wie wird die Suppe cremig ohne Sahne?
Durch eine mitpürierte Kartoffel.

Kann man die Suppe schärfer machen?
Ja, mit Chili oder geräuchertem Paprikapulver.

Gut zu wissen

Welche Paprika eignet sich am besten?
Rote, gut ausgereifte Paprika, da sie am süßesten und vitaminreichsten ist.

Lässt sich die Suppe einfrieren?
Ja, portionsweise einfrieren und langsam erhitzen.

Cremige Paprikasuppe servieren und aufbewahren

Die Suppe schmeckt mit frischem Brot, einem Klecks Joghurt oder Crème fraîche und ein paar Croutons besonders gut. Geröstete Kürbiskerne, ein Spritzer Olivenöl oder frische Kräuter wie Basilikum geben den letzten Schliff. Wer es herzhafter mag, gibt eine Einlage aus gebratenem Gemüse oder Kichererbsen dazu. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage und lassen sich gut wieder erwärmen; beim Aufwärmen bei Bedarf etwas Brühe zugeben.

Passt die Suppe zu anderem Gemüse?
Ja, mit Tomaten oder Möhren lässt sie sich gut kombinieren.

Schmeckt sie auch kalt?
An warmen Tagen ist sie auch kalt als erfrischende Vorspeise lecker.