Cremige Rosenkohlsuppe

Beispielbild via Unsplash / Lars Blankers

Suppe

Cremige Rosenkohlsuppe

SuppeHauptgericht VegetarischAnfänger-geeigneteinfachgesundsättigendcremig
3 Portionen35 Min250 kcal

Cremige Rosenkohlsuppe ist eine samtige, milde Suppe, die selbst Rosenkohl-Skeptiker überzeugt. Durch das Pürieren wird sie fein und bekömmlich. Das Gericht ist in rund 35 Minuten fertig. Rosenkohl hat von Oktober bis Februar Saison.

Zutaten für 3 Portionen

  • 350 g Rosenkohl
  • 250 g mehligkochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel (ca. 80 g)
  • 2 EL Butter (20 g)
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 80 ml Kochsahne
  • ¾ TL Salz
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 TL Zitronensaft (5 ml)

Zubereitung

  1. Vorbereiten und köcheln:Den Rosenkohl putzen, äußere Blätter entfernen und halbieren. 250 g Kartoffeln würfeln und 1 Zwiebel (ca. 80 g) würfeln. Die 20 g Butter bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebel 3 Minuten anschwitzen. Den Rosenkohl und die Kartoffeln zugeben und 2 Minuten mitrühren. Die 750 ml Gemüsebrühe zusammen mit ¾ TL Salz, ¼ TL schwarzem Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss zugeben. Alles aufkochen und dann 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  2. Pürieren und verfeinern:Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe fein pürieren. Wenn die Suppe zu dick ist, 2–3 EL Wasser einrühren. Die 80 ml Kochsahne und den 1 TL Zitronensaft (5 ml) einrühren und die Suppe 2 Minuten bei sanfter Hitze erwärmen. Die fertige Suppe sollte cremig und gleichmäßig püriert sein. Heiß servieren.

Tipps

  • Püriert ist die Suppe viel milder – ideal für alle, die Rosenkohl sonst nicht mögen.
  • Nicht länger als 20 Minuten kochen, sonst wird die Farbe stumpf und das Aroma flach.

Cremige Rosenkohlsuppe verfeinern

  • Ein Schuss Sahne macht die Suppe besonders samtig.
  • Croutons, geröstete Nüsse oder Speckwürfel geben Biss.
  • Muskat oder etwas geriebener Käse runden sie ab.

Rosenkohl: Wann ist Saison?

Rosenkohl hat von Oktober bis Februar Saison und schmeckt nach den ersten Frösten besonders mild und süßlich. Mehr dazu im Rosenkohl-Wiki und im Saisonkalender.

Ist cremige Rosenkohlsuppe gesund?

Rosenkohl liefert außergewöhnlich viel Vitamin C und Vitamin K sowie pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Püriert ist die Suppe besonders leicht verdaulich. Damit möglichst viele hitzeempfindliche Vitamine erhalten bleiben, sollte der Rosenkohl nur so lange wie nötig gegart werden. Eine Portion liefert rund 83 kcal.

So gelingt cremige Rosenkohlsuppe

Den geputzten Rosenkohl weich kochen und fein pürieren. Eine mitgekochte Kartoffel bindet die Suppe ganz natürlich und macht sie cremig, ohne dass viel Sahne nötig ist. Wer mag, hält einige geröstete Röschen als Einlage zurück. Den Rosenkohl nicht zu lange kochen, damit Farbe und Aroma frisch bleiben.

Häufige Fragen zur Rosenkohlsuppe

Wie wird die Suppe cremig ohne viel Sahne?
Durch eine mitpürierte Kartoffel.

Wie vermeidet man Bitterkeit?
Frischen Rosenkohl verwenden und nicht zu lange kochen.

Lässt sich die Suppe einfrieren?
Ja, portionsweise einfrieren und langsam erhitzen.

Gut zu wissen

Ist pürierter Rosenkohl bekömmlicher?
Ja, püriert und gut durchgegart ist er magenfreundlicher.

Warum ist die Suppe so vitaminreich?
Rosenkohl enthält mehr Vitamin C als Zitronen.

Cremige Rosenkohlsuppe servieren und aufbewahren

Die Suppe schmeckt mit frischem Brot, einem Klecks Sahne oder Crème fraîche und ein paar Croutons besonders gut. Geröstete Rosenkohlröschen, gehackte Nüsse oder knusprige Speckwürfel als Topping geben Biss und Kontrast. Wer mag, verfeinert sie mit etwas Muskat oder geriebenem Parmesan. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage und lassen sich gut wieder erwärmen; beim Aufwärmen bei Bedarf etwas Brühe zugeben.

Womit lässt sich die Suppe abrunden?
Mit einem Spritzer Zitrone oder etwas Sahne gegen eventuelle Bitterkeit.

Passt die Suppe zu anderem Gemüse?
Ja, mit Kartoffel, Lauch oder Sellerie lässt sie sich gut kombinieren.

Rosenkohlsuppe richtig würzen

Die milde Süße der Suppe lässt sich mit Muskat, einem Hauch Knoblauch oder etwas Zitronensaft fein ausbalancieren. Eine kräftige Gemüsebrühe als Basis gibt der Suppe Tiefe; abschmecken sollte man erst am Ende, da pürierter Rosenkohl nachzieht.