Rhabarberkompott – Rezept in 20 Min

Rhabarberkompott

Dessert

Rhabarberkompott – Rezept in 20 Min

DessertSnack Vegetarischeinfachleicht
4 Portionen20 Min95 kcal

Rhabarberkompott ist ein fruchtig-säuerlicher Frühlingsklassiker: weich gekochter Rhabarber, der wunderbar zu Joghurt, Grießbrei, Vanilleeis oder Pfannkuchen passt. Es ist in rund 20 Minuten fertig. Rhabarber hat von April bis Juni Saison.

Zutaten für 4 Portionen

  • 500 g Rhabarber
  • 80 ml Wasser
  • 3 EL Zucker (36 g)
  • 1 TL Vanillezucker (4 g)
  • 1 TL Speisestärke (3 g)

Zubereitung

  1. Rhabarber vorbereitenDen 500 g Rhabarber waschen, Enden abschneiden und in 2 cm lange Stücke schneiden. Hinweis: Blätter nicht verwenden, da sie giftig sind.
  2. Aufkochen80 ml Wasser, 3 EL Zucker und 1 TL Vanillezucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erhitzen.
  3. Rhabarber garenRhabarberstücke zugeben und 5–6 Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis sie weich sind.
  4. Stärke anrühren1 TL Speisestärke mit 1 EL kaltem Wasser glatt rühren.
  5. BindenStärke einrühren und 1 Minute weiterköcheln lassen.
  6. AbschmeckenWenn zu sauer: 1/2 EL Zucker ergänzen. Rhabarber ist von Natur aus säuerlich – das gehört dazu.
  7. ServierenWarm oder kalt servieren – passt zu Joghurt, Quark oder Pfannkuchen.

Tipps

  • Rhabarber zerfällt beim Kochen schnell – nach 5 Minuten prüfen.
  • Nur die Stangen verwenden, niemals die Blätter.
  • Speisestärke immer kalt anrühren und erst am Ende zugeben.

Rhabarberkompott verfeinern

  • Erdbeeren mildern die Säure und passen perfekt zu Rhabarber.
  • Vanille und etwas Zimt geben Wärme.
  • Ein Spritzer Zitrone und etwas Orangenschale frischen es auf.

Rhabarber: Wann ist Saison?

Rhabarber hat von April bis Juni Saison; traditionell endet die Ernte am 24. Juni, dem Johannistag, da der Oxalsäuregehalt danach ansteigt. Mehr dazu im Rhabarber-Wiki und im Saisonkalender.

Ist Rhabarberkompott gesund?

Rhabarber ist sehr kalorienarm und liefert Vitamin C, Vitamin K und Ballaststoffe. Gekocht ist die enthaltene Oxalsäure unbedenklich. Eine Portion liefert nur rund 24 kcal. Wichtig: Nur die Stängel verwenden – die Blätter des Rhabarbers sind giftig. Serviert mit Joghurt oder Quark bindet deren Calcium zudem einen Teil der Oxalsäure.

So gelingt Rhabarberkompott

Nur die Stängel verwenden und die Blätter entsorgen. Die Stangen putzen, bei Bedarf schälen und in Stücke schneiden. Mit etwas Zucker, einem Spritzer Zitrone und wenig Wasser weich köcheln. Da Rhabarber von Natur aus sauer ist, braucht das Kompott etwas Zucker. Früh in der Saison geerntete und rote Stangen sind milder und oxalsäureärmer.

Häufige Fragen zum Rhabarberkompott

Welche Teile des Rhabarbers darf man essen?
Nur die Stängel; die Blätter sind giftig.

Wie viel Zucker braucht das Kompott?
Rhabarber ist sauer und braucht etwas Zucker; mit Erdbeeren weniger.

Passt Rhabarber zu Erdbeeren?
Ja, die Klassiker-Kombination mildert die Säure.

Gut zu wissen

Bis wann hat Rhabarber Saison?
Traditionell bis zum 24. Juni; danach steigt der Oxalsäuregehalt.

Warum mit Joghurt servieren?
Das Calcium der Milchprodukte bindet einen Teil der Oxalsäure.

Rhabarberkompott vielseitig verwenden und aufbewahren

Rhabarberkompott ist ein echter Allrounder: Es schmeckt über Joghurt, Quark und Porridge, als Topping für Pfannkuchen, Waffeln, Grießbrei und Vanilleeis oder als fruchtige Füllung für Kuchen. In sauberen, gut verschlossenen Gläsern hält es sich im Kühlschrank mehrere Tage; heiß eingekocht ist es deutlich länger haltbar und auch portionsweise einfrierbar, sodass man die kurze Rhabarbersaison gut konservieren kann.

Schmeckt das Kompott warm oder kalt besser?
Beides; warm passt es zu Grießbrei, kalt zu Joghurt.

Kann man es einfrieren?
Ja, portionsweise hält es mehrere Monate.

So gelingt Rhabarberkompott besonders mild

Wer es weniger säuerlich mag, kombiniert den Rhabarber mit süßen Früchten wie Erdbeeren, Apfel oder Birne, die einen Teil der Säure ausgleichen. Auch frühe, rote Stangen sind von Natur aus milder. Ein kurzes Blanchieren vor dem eigentlichen Kochen reduziert zusätzlich die Oxalsäure – das Blanchierwasser wird dabei weggeschüttet. So wird das Kompott bekömmlich und fein im Geschmack.