Steckrübensuppe

Beispielbild via Unsplash / Lars Blankers

Suppe

Steckrübensuppe

SuppeHauptgericht VegetarischGlutenfreiAnfänger-geeignetgesundsättigendcremig
3 Portionen40 Min240 kcal

Steckrübensuppe ist eine wärmende, cremige Suppe mit mild-süßlichem Aroma – ein Klassiker der Winterküche. Das Gericht ist in rund 40 Minuten fertig. Steckrüben haben von Oktober bis November Saison.

Zutaten für 3 Portionen

  • 500 g Steckrübe
  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel (ca. 80 g)
  • 2 EL Butter (20 g)
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 80 ml Kochsahne
  • ¾ TL Salz
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 TL Zitronensaft (5 ml)

Zubereitung

  1. Vorbereiten und anschwitzen:Steckrübe und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel würfeln. 2 EL Butter in einem großen Topf auf mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebel etwa 3 Minuten anschwitzen, bis sie glasig wird. 500 g Steckrübe und 200 g Kartoffeln zugeben und 2 Minuten miteinander rühren.
  2. Köcheln:750 ml Gemüsebrühe, ¾ TL Salz, ¼ TL schwarzer Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss zugeben. Aufkochen lassen, dann auf mittlere bis niedrige Hitze reduzieren und 25 Minuten köcheln lassen – die Steckrübe benötigt diese längere Zeit, um vollständig weich zu werden.
  3. Pürieren:Die Suppe mit einem Stabmixer oder Kartoffelstampfer fein pürieren. Konsistenz-Check: Wenn zu dick, 2–3 EL Wasser einrühren und gut vermischen.
  4. Verfeinern:80 ml Kochsahne und 1 TL Zitronensaft einrühren. Die Suppe 2 Minuten auf mittlerer Hitze erwärmen. Vor dem Servieren abschmecken und gegebenenfalls mit Salz, Pfeffer oder zusätzlichem Zitronensaft nachwürzen.

Tipps

  • Steckrübe benötigt volle 25 Minuten zum Garwerden – nicht kürzen, sonst bleibt sie fest.
  • Der Zitronensaft am Ende ist wichtig: Er macht den Geschmack frischer und verhindert, dass die Suppe zu schwer wirkt.
  • Steckrübe ist fester als Kartoffel und gibt der Suppe ein mildes, leicht süßliches Aroma.

Steckrübensuppe verfeinern

  • Ingwer oder Curry geben der Suppe eine wärmende Würze.
  • Ein Schuss Sahne oder eine mitgekochte Kartoffel macht sie cremiger.
  • Croutons, geröstete Kerne oder etwas Muskat runden sie ab.

Steckrübe: Wann ist Saison?

Steckrüben haben von Oktober bis November Saison und sind als lagerfähiges Wintergemüse gut bis ins Frühjahr verfügbar. Mehr dazu im Steckrüben-Wiki und im Saisonkalender.

Ist Steckrübensuppe gesund?

Steckrüben sind sehr kalorienarm und kohlenhydratarm und bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser. Sie liefern Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A, das dem Fruchtfleisch seine gelbliche Farbe gibt, sowie reichlich Vitamin C, B-Vitamine, Folsäure und Eisen. Dazu enthalten sie Senföle, die typisch für Kohlgemüse sind. Eine Portion liefert rund 80 kcal.

So gelingt Steckrübensuppe

Die Steckrübe gründlich schälen – die Schale ist recht dick – und in Würfel schneiden. Die Würfel weich kochen und anschließend fein pürieren. Eine mitgekochte Kartoffel bindet die Suppe und macht sie sämig. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.

Häufige Fragen zur Steckrübensuppe

Muss man Steckrüben schälen?
Ja, die Schale ist dick und holzig; sie wird großzügig entfernt.

Wie wird die Suppe cremig?
Durch eine mitpürierte Kartoffel oder etwas Sahne.

Wonach schmeckt Steckrübe?
Mild-süßlich mit einer feinen Kohlnote.

Gut zu wissen

Wie lange sind Steckrüben haltbar?
Kühl und dunkel gelagert halten sie sich den ganzen Winter.

Lässt sich die Suppe einfrieren?
Ja, portionsweise einfrieren und langsam erhitzen.

Steckrübensuppe servieren und aufbewahren

Die Suppe schmeckt mit frischem Brot, einem Klecks Crème fraîche und gerösteten Kernen besonders gut; ein Hauch Ingwer oder Curry gibt ihr eine wärmende Note. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage und lassen sich gut wieder erwärmen; beim Aufwärmen bei Bedarf etwas Brühe zugeben, um die Konsistenz anzupassen.

Passt Steckrübe zu anderem Gemüse?
Ja, mit Kartoffel, Möhre oder Pastinake lässt sie sich gut kombinieren.

Wie wird die Suppe besonders fein?
Nach dem Pürieren durch ein Sieb streichen.

Steckrübe richtig schälen

Die Steckrübe hat eine dicke, oft gewachste Schale, die großzügig mit einem Messer entfernt werden sollte. Sehr große Knollen lassen sich vor dem Schälen halbieren, das gibt mehr Halt und erleichtert das Würfeln.