Das Ökostromangebot in Deutschland ist groß — aber nicht alle Tarife sind gleich grün. Das zentrale Problem: Herkunftsnachweise. Ein Anbieter kann „Ökostrom“ verkaufen, indem er billige Zertifikate für bereits bestehende Wasserkraftwerke in Norwegen oder Österreich kauft. Das fördert keine einzige neue erneuerbare Anlage in Deutschland.
Wirklich grüner Strom — was zählt
Echter Ökostrom kommt von Anbietern, die ihr Kapital aktiv in den Bau neuer Wind- oder Solaranlagen investieren oder Direktverträge mit Neuanlagen schließen. Das „ok-power“-Label und das „Grüner Strom“-Label (Vergabe durch die Verbände) sind hierfür verlässliche Orientierungspunkte.
Die verlässlichsten Anbieter
Naturstrom, Lichtblick und EWS Schönau gelten als die drei am häufigsten empfohlenen Anbieter in unabhängigen Vergleichen — weil sie nachweislich in neue Anlagen investieren. Der Wechsel ist kostenlos und dauert wenige Minuten. Quelle: Öko-Institut, ok-power-Label, Stiftung Warentest.
Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.