
Beispielbild via Unsplash / Lars Blankers
Pastinakensuppe ist eine cremige, mild-süßliche Suppe mit feiner, leicht nussiger Note, die in rund 35 Minuten fertig ist. Die Pastinake macht sie von Natur aus samtig. Pastinaken haben von September bis November Saison und sind ein typisches Wintergemüse.
Zutaten für 3 Portionen
- 500 g Pastinaken
- 200 g Kartoffeln
- 1 Zwiebel (ca. 80 g)
- 2 EL Butter (20 g)
- 750 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Kochsahne
- ¾ TL Salz
- ¼ TL schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
- 1 TL Zitronensaft (5 ml)
Zubereitung
- Vorbereiten und anschwitzen:500 g Pastinaken schälen und in Scheiben schneiden – sehr dicke Exemplare in kleinere Stücke schneiden damit sie gleichmäßig garen. 200 g Kartoffeln schälen und würfeln. 1 Zwiebel würfeln. 2 EL Butter in einem Topf auf mittlerer Hitze erhitzen, Zwiebel 3 Minuten glasig anschwitzen. Pastinaken und Kartoffeln zugeben, 2 Minuten mitrühren bis sie anfangen zu glänzen.
- Köcheln und pürieren:750 ml Gemüsebrühe, ¾ TL Salz, ¼ TL schwarzer Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss zugeben, aufkochen. 20 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln bis Pastinaken und Kartoffeln weich sind. Suppe vom Herd nehmen, fein pürieren. Wenn zu dick: 2–3 EL heißes Wasser zugeben. 100 ml Kochsahne und 1 TL Zitronensaft einrühren, 2 Minuten sanft auf niedriger Hitze erwärmen bis die Suppe dampft. Abschmecken und bei Bedarf mehr Zitronensaft, Salz oder Pfeffer hinzufügen.
Tipps
- Zitronensaft nicht weglassen – er balanciert die Süße der Pastinaken und hebt das Aroma.
- Suppe dickt beim Abkühlen nach – beim Aufwärmen etwas Wasser zugeben um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Pastinakensuppe verfeinern
- Ein Apfel oder eine Birne unterstreicht die natürliche Süße der Pastinake.
- Curry, Ingwer oder Muskat geben der Suppe Wärme und Würze.
- Geröstete Kerne, Croutons oder ein Schuss Sahne sorgen für Biss und Cremigkeit.
Pastinake: Wann ist Saison?
Pastinaken haben von September bis November Saison und lassen sich gut bis in den Frühling lagern – ein typisches Wintergemüse. Mehr dazu im Pastinaken-Wiki und im Saisonkalender.
Ist Pastinakensuppe gesund?
Die Pastinake ist gehaltvoller als die Karotte, liefert dafür aber besonders viele Ballaststoffe – darunter Pektin, das präbiotisch wirkt und die Darmflora unterstützt. Außerdem enthält sie viel Kalium, das Blutdruck und Herz reguliert, sowie Vitamin C und Folsäure. Sie ist sehr bekömmlich und nitratarm. Eine Portion liefert rund 83 kcal.
So gelingt Pastinakensuppe
Die Pastinaken schälen, in Stücke schneiden und weich kochen, anschließend fein pürieren – durch ihren Stärkegehalt wird die Suppe ganz natürlich sämig, ganz ohne viel Sahne. Wer mag, röstet die Pastinaken vorher kurz im Ofen an, das vertieft das nussige Aroma.
Häufige Fragen zur Pastinakensuppe
Was ist der Unterschied zur Petersilienwurzel?
Pastinaken sind milder und süßlicher, Petersilienwurzeln würziger; sie sehen sich aber sehr ähnlich.
Muss man Pastinaken schälen?
Ja, die Schale wird in der Regel dünn abgeschält.
Wie wird die Suppe cremig ohne viel Sahne?
Durch das Pürieren der stärkehaltigen Pastinaken.
Gut zu wissen
Warum ist die Pastinake gut verträglich?
Sie ist leicht verdaulich und nitratarm und wird daher sogar für Babybrei verwendet.
Wofür ist das enthaltene Kalium wichtig?
Es unterstützt die Regulierung von Blutdruck und Herzfunktion.
Pastinakensuppe servieren und aufbewahren
Die Suppe schmeckt mit frischem Brot, gerösteten Pastinakenchips oder ein paar gerösteten Kernen besonders gut. Ein Klecks Sahne, etwas Kräuteröl oder geröstete Apfelstücke setzen hübsche Akzente. Wer mag, kombiniert die Pastinake mit Karotte, Kartoffel oder Süßkartoffel für eine bunte Wurzelsuppe. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage und lassen sich gut einfrieren; beim Erhitzen langsam erwärmen und bei Bedarf etwas Brühe ergänzen.
Lässt sich die Suppe vegan zubereiten?
Ja, mit pflanzlicher Sahne oder einem Schuss Hafermilch wird sie cremig.
Womit lässt sich die Süße ausgleichen?
Mit einem Spritzer Zitrone oder etwas Currypulver.