
Beispielbild via Unsplash / Lars Blankers
Schwarzwurzelsuppe ist eine cremige, fein-nussige Suppe, die den „Winterspargel“ in den Mittelpunkt stellt. Durch das Pürieren wird sie besonders samtig. Das Gericht ist in rund 40 Minuten fertig. Schwarzwurzeln haben von Oktober bis November Saison.
Zutaten für 3 Portionen
- 450 g Schwarzwurzeln
- 200 g Kartoffeln
- 1 Zwiebel (ca. 80 g)
- 2 EL Butter (20 g)
- 750 ml Gemüsebrühe
- 80 ml Kochsahne
- 1 Liter Wasser + 1 EL Zitronensaft (zum Einlegen)
- ¾ TL Salz
- ¼ TL schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
Zubereitung
- Vorbereiten:Bereite das Zitronenwasser vor, indem du 1 Liter Wasser mit 1 EL Zitronensaft vermischst. Wasche die 450 g Schwarzwurzeln gründlich, schäle sie und schneide sie in Stücke. Gib die geschälten Schwarzwurzelstücke sofort ins Zitronenwasser, damit sie weiß bleiben und nicht anlaufen. Würfele die 200 g Kartoffeln und die 1 Zwiebel.
- Anschwitzen und köcheln:Erhitze 2 EL Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf. Gib die gewürfelte Zwiebel hinzu und schwitzze sie 3 Minuten an, bis sie glasig wird. Tropfe die 450 g Schwarzwurzeln ab und gib sie zusammen mit den 200 g Kartoffelwürfeln in den Topf. Rühre alles 2 Minuten mit. Gieße dann 750 ml Gemüsebrühe auf, würze mit ¾ TL Salz, ¼ TL schwarzem Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss. Bringe alles zum Kochen und lasse die Suppe dann 22 Minuten köcheln, bis Schwarzwurzeln und Kartoffeln vollständig weich sind.
- Pürieren und verfeinern:Nimm den Topf vom Herd. Püriere die Suppe fein mit einem Stabmixer, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Wenn die Suppe zu dick ist, rühre 2–3 EL Wasser ein. Rühre dann 80 ml Kochsahne ein und erwärme die Suppe 2 Minuten bei mittlerer Hitze, ohne sie zu kochen. Schmecke ab und serviere die Schwarzwurzelsuppe heiß.
Tipps
- Bereite das Zitronenwasser immer zuerst zu – schäle die Schwarzwurzeln erst danach, damit sie nicht oxidieren und dunkel werden.
- Tauche den Stabmixer tief in die Suppe ein, damit sie nicht spritzt und die Hitze gleichmäßig verteilt wird.
Schwarzwurzelsuppe verfeinern
- Ein Schuss Sahne macht die Suppe besonders samtig.
- Geröstete Kerne, Croutons oder ein paar Tropfen Trüffelöl geben Aroma und Biss.
- Muskat oder etwas Zitrone runden sie ab.
Schwarzwurzel: Wann ist Saison?
Schwarzwurzeln haben von Oktober bis November Saison und sind als frosthartes Wintergemüse, gut gelagert, bis ins Frühjahr verfügbar. Mehr dazu im Schwarzwurzel-Wiki und im Saisonkalender.
Ist Schwarzwurzelsuppe gesund?
Schwarzwurzeln gehören zu den ballaststoffreichsten Gemüsesorten und liefern viel Inulin, das präbiotisch wirkt und die Darmflora unterstützt. Dazu kommen Vitamin C und E sowie Kalium, das entwässernd wirkt. Püriert ist die Suppe besonders bekömmlich. Eine Portion liefert rund 83 kcal. Hinweis: Inulin kann in größeren Mengen blähend wirken.
So gelingt Schwarzwurzelsuppe
Die Schwarzwurzeln mit Handschuhen schälen und sofort in Essig- oder Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden. Anschließend weich kochen und fein pürieren – die Wurzel macht die Suppe ganz natürlich sämig. Eine mitgekochte Kartoffel sorgt für zusätzliche Bindung.
Häufige Fragen zur Schwarzwurzelsuppe
Warum Handschuhe beim Schälen?
Der Milchsaft färbt und verklebt die Hände.
Wie wird die Suppe cremig?
Durch das Pürieren der Schwarzwurzeln, bei Bedarf mit etwas Kartoffel oder Sahne.
Lässt sich die Suppe einfrieren?
Ja, portionsweise einfrieren und langsam erhitzen.
Gut zu wissen
Wonach schmeckt Schwarzwurzelsuppe?
Fein-nussig, ähnlich, aber kräftiger als Spargel.
Warum ist die Suppe gut für die Verdauung?
Ihr hoher Inulingehalt wirkt präbiotisch.
Schwarzwurzelsuppe servieren und aufbewahren
Die Suppe schmeckt mit frischem Brot, einem Schuss Sahne und gerösteten Kürbiskernen besonders gut; ein paar Tropfen Trüffelöl machen sie festlich. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage und lassen sich gut wieder erwärmen; beim Aufwärmen bei Bedarf etwas Brühe oder Milch zugeben, um die Konsistenz anzupassen.
Was passt als Einlage?
Geröstete Schwarzwurzelstücke, Croutons oder knusprige Speckwürfel.