Cremige Spargelsuppe

Beispielbild via Unsplash / Christine Siracusa

Suppe

Cremige Spargelsuppe

SuppeHauptgericht VegetarischGlutenfreiAnfänger-geeignetgesundsättigendcremig
3 Portionen35 Min220 kcal

Cremige Spargelsuppe ist ein feiner Klassiker der Spargelzeit: samtig, mild und edel im Geschmack. Das Gericht ist in rund 35 Minuten fertig. Spargel hat von April bis Juni Saison.

Zutaten für 3 Portionen

  • 500 g weißer Spargel
  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel (ca. 80 g)
  • 2 EL Butter (20 g)
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 80 ml Kochsahne
  • ¾ TL Salz
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Zitronensaft (5 ml)

Zubereitung

  1. Vorbereiten:Schäle die 500 g weißen Spargel, schneide die holzigen Enden großzügig ab und schneide den Spargel in Stücke. Würfle die 200 g Kartoffeln und die 1 Zwiebel (ca. 80 g). Erhitze 2 EL Butter (20 g) auf mittlerer Hitze und schwitzen die Zwiebel etwa 3 Minuten an, bis sie glasig wird. Gib den geschnittenen Spargel und die Kartoffelwürfel hinzu und rühre alles 2 Minuten mit.
  2. Köcheln:Gieße die 750 ml Gemüsebrühe auf und würze mit ¾ TL Salz und ¼ TL schwarzem Pfeffer. Bringe die Suppe zum Kochen und lasse sie dann 18–20 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln, bis der Spargel sehr weich ist und die Kartoffeln zerfallen.
  3. Pürieren:Nimm den Topf vom Herd und püriere die Suppe mit einem Stabmixer fein, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Wenn die Suppe zu dick ist, rühre 2–3 EL Wasser ein.
  4. Verfeinern und Abschmecken:Rühre die 80 ml Kochsahne und 1 TL Zitronensaft (5 ml) unter die Suppe. Erwärme alles 2 Minuten bei niedriger Hitze, ohne es zu kochen. Schmecke ab: Benötigt die Suppe mehr Salz, Pfeffer oder Zitronensaft für ein ausgewogenes Aroma?

Tipps

  • Schneide die holzigen Enden des Spargels großzügig ab – sie bleiben auch nach langem Garen zäh und beeinträchtigen das Mundgefühl.
  • Halte die Kochzeit bei 18–20 Minuten ein. Zu langes Erhitzen macht den Spargel fade und zerstört das feine Aroma.
  • Püriere die Suppe gründlich für eine cremige, gleichmäßige Konsistenz.
  • Erhitze die Suppe nach dem Hinzufügen der Sahne nur noch kurz auf niedriger Hitze, um das Aroma zu bewahren.

Cremige Spargelsuppe verfeinern

  • Ein Schuss Sahne macht die Suppe besonders samtig.
  • Spargelspitzen als Einlage sorgen für Biss.
  • Muskat oder frischer Kerbel runden sie ab.

Spargel: Wann ist Saison?

Spargel hat von April bis Juni Saison; traditionell endet die Spargelzeit am Johannistag, dem 24. Juni. Mehr dazu im Spargel-Wiki und im Saisonkalender.

Ist cremige Spargelsuppe gesund?

Spargel ist kalorienarm und liefert reichlich Folsäure, Vitamin C, Vitamin K und Kalium. Durch Asparaginsäure und Kalium wirkt er entwässernd. Damit die hitzeempfindliche Folsäure und das Vitamin C möglichst erhalten bleiben, sollte der Spargel nur so lange wie nötig gekocht werden. Eine Portion liefert rund 73 kcal. Hinweis: Menschen mit Gicht oder Neigung zu Nierensteinen sollten Spargel wegen der Purine nur maßvoll essen.

So gelingt cremige Spargelsuppe

Den weißen Spargel schälen und die Schalen sowie die holzigen Enden in Wasser auskochen – dieser Sud bildet die aromatische Basis der Suppe, sodass nichts weggeworfen wird. Den geschälten Spargel darin garen, einen Teil pürieren und die Suppe binden. Einige Spitzen als Einlage zurückhalten.

Häufige Fragen zur cremigen Spargelsuppe

Kann man die Spargelschalen verwenden?
Ja, ausgekocht ergeben sie einen aromatischen Sud als Suppenbasis.

Wie wird die Suppe cremig?
Durch Pürieren eines Teils des Spargels und etwas Sahne oder eine Mehlschwitze.

Warum nicht zu lange kochen?
Folsäure und Vitamin C sind hitzeempfindlich.

Gut zu wissen

Geht die Suppe auch mit grünem Spargel?
Ja, dann wird sie kräftiger im Geschmack und muss nicht geschält werden.

Lässt sich die Suppe einfrieren?
Ja, am besten ohne Sahne, die erst beim Erwärmen zugegeben wird.

Cremige Spargelsuppe servieren und aufbewahren

Die Suppe schmeckt als feine Vorspeise oder leichte Hauptmahlzeit mit frischem Brot und ein paar Spargelspitzen als Einlage. Ein Klecks Sahne, etwas Kerbel oder geröstete Mandelblätter setzen hübsche Akzente. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage; die Sahne am besten erst beim Erwärmen zugeben, damit die Suppe nicht ausflockt.