Minzsirup

Beispielbild via Unsplash / Victor Serban

Dessert

Minzsirup

DessertSnack VegetarischUnter 30 MinutenAnfänger-geeigneteinfachleichtschnell
10 Portionen20 Min55 kcal

Minzsirup ist ein selbstgemachter, erfrischender Sirup für Limonade, Cocktails oder Desserts. Er ist in rund 20 Minuten zubereitet (plus Ziehzeit). Frische Minze hat von Mai bis Oktober Saison – ideal, um den Überschuss aus dem Garten zu verarbeiten.

Zutaten für 10 Portionen

Für den Sirup:

  • 20 g frische Minze
  • 250 ml Wasser
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Zitronensaft (10 ml)

Zubereitung

  1. Minze vorbereitenDie 20 g frische Minze waschen und trocken schütteln. Die Blätter und zarten oberen Stiele grob zupfen.
  2. Flüssigkeit aufkochen250 ml Wasser, 150 g Zucker und 1 EL Zitronensaft in einen kleinen Topf geben. Alles auf mittlere Hitze stellen und unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
  3. Minze zugebenDie vorbereitete Minze in den heißen Sirup geben. Alles einmal kurz aufkochen lassen.
  4. Ziehen lassenDen Topf vom Herd ziehen und den Sirup 10 Minuten ziehen lassen. Die Minze soll Aroma abgeben, aber nicht lange stark kochen.
  5. AbseihenDen Sirup durch ein feines Sieb in einen Messbecher oder ein sauberes Glas gießen. Die Minzblätter dabei leicht ausdrücken, aber nicht zu stark zerdrücken.
  6. Konsistenz prüfenDer Sirup soll flüssig sein. Wenn er zu dünn wirkt, 2 Minuten offen weiterkochen. Wenn er zu dick geworden ist, 1–2 EL heißes Wasser einrühren.
  7. Abkühlen lassenDen Sirup vollständig abkühlen lassen. Beim Abkühlen wird er etwas dichter.
  8. ServierenDen Minzsirup zum Verdünnen mit Wasser oder für Joghurt und Obst verwenden.

Tipps

  • Zucker muss vollständig gelöst sein, bevor der Sirup fertig ist.
  • Die Minze nicht zu lange kochen, sonst wirkt das Aroma stumpfer.
  • Saubere Gläser helfen, dass der Sirup besser haltbar bleibt.

Minzsirup verfeinern

  • Limette oder Zitrone geben eine frische Säure.
  • Etwas Ingwer sorgt für eine pikante Note.
  • Andere Kräuter wie Zitronenmelisse lassen sich kombinieren.

Minze: Wann ist Saison?

Frische Minze hat von Mai bis Oktober Saison und lässt sich im Garten oder auf dem Balkon leicht selbst ziehen. Mehr dazu im Minze-Wiki und im Saisonkalender.

Ist Minzsirup gesund?

Die Minze gibt dem Sirup ihr erfrischendes Menthol, das die Verdauung anregt. Da Sirup jedoch viel Zucker enthält, sollte er nur in Maßen und gut verdünnt genossen werden. Der Vorteil gegenüber gekauften Sirups: Die selbstgemachte Variante kommt ohne künstliche Aromen und Farbstoffe aus. Eine verdünnte Portion liefert rund 6 kcal.

So gelingt Minzsirup

Die Minze waschen und mit Wasser und Zucker kurz aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Minze einige Stunden ziehen lassen, damit das Aroma übergeht. Anschließend abseihen, kurz aufkochen und heiß in saubere Flaschen füllen. Nicht zu lange kochen, damit Aroma und Farbe erhalten bleiben.

Häufige Fragen zum Minzsirup

Wie lange ist Minzsirup haltbar?
Heiß abgefüllt und gut verschlossen im Kühlschrank mehrere Wochen.

Warum so viel Zucker?
Der Zucker macht den Sirup haltbar; alternativ portionsweise einfrieren.

Wofür verwendet man Minzsirup?
Für Limonade, Eistee, Cocktails wie Mojito oder über Desserts.

Gut zu wissen

Welche Minze eignet sich?
Klassisch Pfefferminze, aber auch milde Sorten wie Marokkanische Minze.

Lässt sich Sirup zuckerärmer machen?
Ja, dann ist er aber kürzer haltbar und sollte eingefroren werden.

Minzsirup verwenden und aufbewahren

Minzsirup ist ein erfrischender Alleskönner: Mit Wasser oder Sprudel aufgegossen ergibt er eine schnelle Limonade, er verfeinert Eistee und Cocktails wie Mojito oder Hugo und schmeckt über Obstsalat, Eis oder Desserts geträufelt. Heiß abgefüllt und gut verschlossen hält er sich im Kühlschrank mehrere Wochen; einmal geöffnet sollte er zügig verbraucht werden. Wer ihn länger lagern möchte, friert ihn portionsweise in Eiswürfelformen ein.

Wie dosiert man Minzsirup?
Etwa ein Teil Sirup auf sechs bis acht Teile Wasser, nach Geschmack.

Bleibt der Sirup schön grün?
Nur wenn die Minze nicht zu lange kocht; meist wird er eher goldgelb.