Himbeersauce

Beispielbild via Unsplash / Viktor Talashuk

Dessert

Himbeersauce

DessertBeilage Vegetarischeinfachleicht
4 Portionen15 Min70 kcal

Himbeersauce ist eine intensiv-fruchtige Sauce (Coulis): pürierte Himbeeren, ideal zu Eis, Pfannkuchen, Pudding oder Kuchen. Sie ist in rund 15 Minuten fertig. Himbeeren haben von Juni bis August Saison.

Zutaten für 4 Portionen

  • 300 g Himbeeren
  • 2 EL Zucker (24 g)
  • 1 EL Zitronensaft (10 ml)
  • 40 ml Wasser

Zubereitung

  1. Himbeeren erhitzenDie 300 g Himbeeren mit 2 EL Zucker, 1 EL Zitronensaft und 40 ml Wasser in einen Topf geben.
  2. KöchelnBei mittlerer Hitze 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Himbeeren vollständig zerfallen sind.
  3. PürierenVom Herd ziehen und mit einem Stabmixer fein pürieren. Den Mixer dabei tief in die Masse halten, um Spritzer zu vermeiden.
  4. Konsistenz prüfenWenn zu dick: 1 EL Wasser einrühren. Wenn zu dünn: kurz weiterköcheln.
  5. AbschmeckenWenn zu sauer: 1/2 TL Zucker ergänzen. Wenn zu süß: 1/2 TL Zitronensaft ergänzen.
  6. ServierenWarm oder kalt verwenden – passt zu Joghurt, Eis, Pfannkuchen oder Kuchen.

Tipps

  • Himbeeren zerfallen sehr schnell beim Erhitzen – das ist gewünscht.
  • Stabmixer tief in die Masse halten, damit nichts spritzt.
  • Die Sauce dickt beim Abkühlen leicht nach.

Himbeersauce verfeinern

  • Vanille oder Zitronensaft geben der Sauce Tiefe und Frische.
  • Etwas Puderzucker gleicht die Säure aus.
  • Ein Schuss Likör macht sie zur festlichen Dessertsauce.

Himbeeren: Wann ist Saison?

Himbeeren haben von Juni bis August Saison und schmecken frisch geerntet am aromatischsten. Mehr dazu im Himbeeren-Wiki und im Saisonkalender.

Ist Himbeersauce gesund?

Himbeeren sind besonders kalorienarm und reich an Ballaststoffen, Vitamin C und der antioxidativen Ellagsäure. Da sie von Natur aus aromatisch sind, braucht die Sauce wenig Zucker. Eine Portion liefert nur rund 18 kcal. Weil die Sauce gekocht wird, sind auch tiefgekühlte Himbeeren unbedenklich.

So gelingt Himbeersauce

Die Himbeeren – frisch oder tiefgekühlt – mit etwas Zucker und einem Spritzer Zitrone kurz köcheln, bis sie zerfallen. Anschließend pürieren und durch ein feines Sieb streichen, um die kleinen Kerne zu entfernen. Die Sauce abkühlen lassen; beim Abkühlen dickt sie noch etwas nach.

Häufige Fragen zur Himbeersauce

Wie entfernt man die Kerne?
Die pürierte Sauce durch ein feines Sieb streichen.

Kann man TK-Himbeeren verwenden?
Ja, da die Sauce gekocht wird, sind sie bestens geeignet.

Wie wird die Sauce dicker?
Mit etwas Speisestärke oder durch längeres Einkochen.

Gut zu wissen

Wie heißt die Sauce im Original?
Eine passierte Fruchtsauce wird auch Coulis genannt.

Wie lange hält sich die Sauce?
Im Kühlschrank einige Tage; sie lässt sich auch einfrieren.

Himbeersauce vielseitig verwenden und aufbewahren

Himbeersauce ist ein Verwandlungskünstler: Sie veredelt Vanilleeis, Panna Cotta, Käsekuchen, Pancakes, Waffeln und Milchreis, lässt sich über Joghurt und Quark träufeln oder als fruchtiger Spiegel auf dem Dessertteller anrichten. Auch zu herzhaftem Wild oder gebratenem Käse passt sie überraschend gut. In einem sauberen, verschlossenen Glas hält sie sich im Kühlschrank mehrere Tage; portionsweise eingefroren – etwa in Eiswürfelformen – hat man jederzeit einen fruchtigen Vorrat zur Hand.

Wie wird die Sauce besonders fein?
Durch gründliches Passieren werden alle Kerne entfernt.

Schmeckt sie warm oder kalt besser?
Beides; warm zu Eis, kalt zu Kuchen.

Kann man sie mit anderen Beeren mischen?
Ja, Erdbeeren oder Brombeeren passen gut.

Wie viel Zucker braucht die Sauce?
Nur wenig, je nach Süße der Beeren.

So gelingt Himbeersauce besonders fein

Für eine besonders feine Himbeersauce lohnt es sich, die pürierten Beeren gründlich durch ein feines Sieb zu streichen, sodass eine glatte, samtige Sauce ohne Kerne entsteht. Ein Spritzer Zitrone bringt Frische und hebt die rote Farbe hervor, während sich die Süße über etwas Puderzucker fein dosieren lässt. Wer die Sauce als elegante Dessertsauce servieren möchte, kann sie mit einem Hauch Vanille verfeinern und dünn auf dem Teller ausstreichen.