Ernährung

Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi): Wie Gemüse-Abo und Bauernhof zusammenwachsen

Bei der Solidarischen Landwirtschaft teilen Verbraucher die Kosten und das Risiko eines Hofes — und erhalten dafür jede Woche frisches Gemüse direkt vom Feld. Über 400 SoLaWis gibt es in Deutschland.

EG
Emanuel Goldstein · 6. April 2025 · 3 Min. Lesezeit
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Foto: Rineshkumar Ghirao / Unsplash

Das Prinzip ist einfach: Eine Gruppe von Menschen schließt sich zusammen, trägt gemeinsam die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs — und erhält dafür regelmäßig frisches Gemüse direkt vom Hof. Solidarische Landwirtschaft, kurz SoLaWi, verbindet Produzenten und Verbraucher auf direkte Weise.

Wie es funktioniert

Zu Beginn der Saison wird gemeinsam festgelegt, wie viel der Hof im Jahr kostet. Dieser Betrag wird auf alle Mitglieder aufgeteilt — je nach finanziellen Möglichkeiten zahlt jeder mehr oder weniger. Dafür gibt es wöchentlich eine Gemüsekiste, oft ergänzt um Kräuter, Eier oder andere Hofprodukte.

Das Modell schützt Bauern vor Preisschwankungen und gibt ihnen Planungssicherheit. Verbraucher erhalten frisches, saisonales Gemüse und wissen genau, woher es kommt. Laut Klimabonus.info gibt es inzwischen über 400 SoLaWis in Deutschland. Eine Übersicht findet sich auf solidarische-landwirtschaft.org. Quelle: Klimabonus.info, solidarische-landwirtschaft.org.


Alle Angaben basieren auf verifizierten Quellen (Umweltbundesamt, NABU, WWF, IFEU, Verbraucherzentrale). Letzte Überprüfung: 22. März 2026.

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