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Bärlauchsuppe
Bärlauchsuppe ist eine frühlingshafte, cremig-grüne Suppe mit intensivem Knoblaucharoma. Das Gericht ist in rund 25 Minuten fertig. Bärlauch hat von März bis Mai Saison.
Zutaten für 3 Portionen
- 100 g frischer Bärlauch
- 250 g mehligkochende Kartoffeln
- 1 Zwiebel (ca. 80 g)
- 2 EL Butter (20 g)
- 700 ml Gemüsebrühe
- 80 ml Kochsahne
- ½ TL Salz
- ¼ TL schwarzer Pfeffer
- 1 TL Zitronensaft (5 ml)
Zubereitung
- Vorbereiten und köcheln:250 g mehligkochende Kartoffeln schälen und würfeln. 1 Zwiebel (ca. 80 g) würfeln. 100 g frischen Bärlauch waschen, trocken schütteln und grob schneiden. 2 EL Butter (20 g) bei mittlerer Hitze erhitzen, die gewürfelte Zwiebel 3 Minuten anschwitzen. Die Kartoffelwürfel zugeben und 2 Minuten mitrühren. 700 ml Gemüsebrühe, ½ TL Salz und ¼ TL schwarzer Pfeffer zugeben, aufkochen lassen. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln bis die Kartoffeln weich sind.
- Bärlauch und pürieren:Den grob geschnittenen Bärlauch in die heiße Suppe geben und genau 1 Minute mitgaren – er wird zusammenfallen, soll aber seine grüne Farbe behalten. Den Topf sofort vom Herd nehmen und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. 80 ml Kochsahne und 1 TL Zitronensaft (5 ml) einrühren. Die fertige Suppe 2 Minuten lang bei niedriger Hitze sanft erwärmen – nicht mehr kochen lassen, da dies die grüne Farbe und das intensive Aroma beeinträchtigt.
Tipps
- Bärlauch nur 1 Minute mitgaren – längeres Kochen macht ihn fade und grau.
- Sofort nach dem Bärlauch-Zugeben pürieren für maximale grüne Farbe.
- Bärlauch hat eine sehr kurze Saison von April bis Mai – nutze diese Zeit für intensive, knoblauchartige Würze.
Bärlauchsuppe verfeinern
- Ein Schuss Sahne oder eine mitgekochte Kartoffel macht die Suppe cremiger.
- Croutons oder geröstete Kerne sorgen für Biss.
- Ein Klecks Crème fraîche und etwas Muskat runden sie ab.
Bärlauch: Wann ist Saison?
Bärlauch hat von März bis Mai Saison; danach beginnt er zu blühen und verliert sein Aroma. Mehr dazu im Bärlauch-Wiki und im Saisonkalender.
Ist Bärlauchsuppe gesund?
Bärlauch, der wilde Verwandte des Knoblauchs, liefert Vitamin C für das Immunsystem, Eisen sowie gesunde Schwefelverbindungen, die antibakteriell wirken. Die Suppe ist dabei kalorienarm. Eine Portion liefert rund 73 kcal. Wichtig für das Aroma: Bärlauch verträgt keine große Hitze – er sollte erst gegen Ende zugegeben und nicht lange mitgekocht werden, sonst gehen Geschmack und Farbe verloren.
So gelingt Bärlauchsuppe
Zunächst eine Basis aus Zwiebel, Kartoffel und Brühe weich kochen. Den frischen Bärlauch fein hacken und erst ganz zum Schluss zugeben und kurz mitpürieren – so bleiben das intensive Aroma und die frische grüne Farbe erhalten. Die Suppe danach nicht mehr aufkochen.
Bärlauch sicher sammeln
Wer Bärlauch selbst sammelt, muss ihn sicher von giftigen Doppelgängern unterscheiden: Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aronstab sehen ihm zum Verwechseln ähnlich, sind aber giftig – bei der Herbstzeitlosen können schon wenige Blätter lebensgefährlich sein. Typisches Erkennungsmerkmal ist der intensive Knoblauchduft beim Zerreiben eines Blattes; da der Geruch jedoch an den Fingern haften bleibt, sollte jedes Blatt einzeln geprüft werden. Im Zweifel nicht sammeln, sondern Bärlauch auf dem Markt kaufen oder im eigenen Garten anbauen.
Häufige Fragen zur Bärlauchsuppe
Soll man Bärlauch mitkochen?
Nein, ihn erst zum Schluss zugeben; Hitze zerstört das Aroma.
Wie wird die Suppe cremig?
Durch eine mitgekochte Kartoffel oder etwas Sahne.
Kann man Bärlauch haltbar machen?
Ja, als Pesto oder püriert eingefroren.
Gut zu wissen
Wonach schmeckt Bärlauch?
Mild-knoblauchig, ohne dass er wie Knoblauch nachzieht.
Wann hat Bärlauch Saison?
Von März bis Mai, danach verliert er sein Aroma.
Bärlauchsuppe servieren und aufbewahren
Die Suppe schmeckt frisch zubereitet am besten, da der Bärlauch sein Aroma mit der Zeit verliert. Mit frischem Brot, einem Klecks Crème fraîche und Croutons wird sie zur feinen Vorspeise. Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank ein bis zwei Tage aufbewahren und sanft erwärmen, sollten aber nicht mehr aufgekocht werden.
Womit lässt sich die Suppe binden?
Mit einer mitgekochten Kartoffel oder etwas Sahne.