
Beispielbild via Unsplash / Chandan Chaurasia
Gebratener Rettich
Gebratener Rettich zeigt das Wurzelgemüse von einer anderen Seite: Gegart verliert der Rettich seine Schärfe und wird mild und leicht nussig. Das Gericht ist in rund 20 Minuten fertig. Rettich hat von Mai bis November Saison.
Zutaten für 2 Portionen
- 350 g weißer Rettich
- 1 EL Butter (10 g)
- 1 EL Olivenöl (10 ml)
- ½ TL Salz
- ¼ TL schwarzer Pfeffer
- 1 TL Zitronensaft (5 ml)
- 1 EL Petersilie (ca. 4 g), gehackt
Zubereitung
- Rettich vorbereiten:Den 350 g weißen Rettich schälen und in halbe Scheiben oder Stifte schneiden – nicht zu dick, damit er gleichmäßig gart.
- Fett erhitzen:1 EL Butter (10 g) und 1 EL Olivenöl (10 ml) in einer Pfanne auf mittlerer-hoher Hitze erhitzen, bis die Butter schäumt.
- Rettich braten:Den geschnittenen Rettich hineingeben und mit ½ TL Salz und ¼ TL schwarzem Pfeffer würzen. 8–10 Minuten braten und gelegentlich wenden, bis die Scheiben leicht gebräunt sind und etwas weicher werden, aber noch Biss haben. Der Rettich sollte an den Rändern goldbraun aussehen.
- Finishing:1 TL Zitronensaft (5 ml) einrühren und die 1 EL gehackte Petersilie (ca. 4 g) untermischen. Sofort servieren, während der Rettich noch warm und knackig ist.
Tipps
- Nicht zu dick schneiden – sonst braucht der Rettich deutlich länger zum Garen und wird mehlig.
- Bleibt bissfest – Rettich wird auch gegart nicht ganz weich, das ist normal und gewünscht.
- Wenn zu hart: Die Hitze reduzieren und weitere 2–3 Minuten braten, dann mit Deckel zugedeckt dünsten.
- Wenn zu weich: Die Gazeit beim nächsten Mal auf 6–7 Minuten reduzieren und früher wenden.
Gebratener Rettich verfeinern
- Sojasauce und Sesam geben eine asiatische Note.
- Butter und frische Kräuter machen ihn herzhaft-aromatisch.
- Ein wenig Honig lässt den Rettich leicht glasieren.
Rettich: Wann ist Saison?
Rettich hat von Mai bis November Saison; Winterrettiche sind, gut gelagert, bis ins Frühjahr verfügbar. Mehr dazu im Rettich-Wiki und im Saisonkalender.
Ist gebratener Rettich gesund?
Durch das Braten wird der Rettich milder und bekömmlicher – gerade für empfindliche Mägen ist die gegarte Variante oft angenehmer als rohe. Schonendes Braten erhält die wertvollen Senföle besser als langes Kochen. Rettich bleibt dabei sehr kalorienarm und liefert Vitamin C und Kalium. Eine Portion liefert rund 70 kcal.
So gelingt gebratener Rettich
Den Rettich schälen – Winterrettich hat eine dickere Schale – und in Scheiben oder Stifte schneiden. In etwas Öl bei mittlerer Hitze anbraten, bis er weich und leicht gebräunt ist. Nicht zu lange garen, damit die Senföle nicht vollständig verloren gehen, und zum Schluss würzen.
Häufige Fragen zu gebratenem Rettich
Warum Rettich braten?
Er wird milder, leicht nussig und bekömmlicher als roh.
Muss man Rettich schälen?
Ja, besonders Winterrettich mit seiner dickeren Schale.
Ist gegarter Rettich magenfreundlicher?
Ja, das Garen mildert die scharfen Senföle.
Gut zu wissen
Wozu passt gebratener Rettich?
Als Beilage zu Reis, Kartoffeln oder in einer Gemüsepfanne.
Warum nicht zu lange garen?
Langes Kochen zerstört die gesunden Senföle.
Gebratener Rettich servieren und aufbewahren
Gebratener Rettich passt als Beilage zu Reis, Kartoffeln oder Nudeln und macht sich gut in einer asiatisch inspirierten Gemüsepfanne mit Sojasauce, Ingwer und Sesam. Mit gebratenem Tofu oder Ei wird er zur leichten Hauptmahlzeit. Frisch aus der Pfanne schmeckt er am besten; Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank ein bis zwei Tage aufbewahren und kurz wieder erwärmen.
Welche Rettichsorte eignet sich zum Braten?
Sowohl milder weißer Rettich als auch der etwas schärfere Winterrettich; letzterer wird durch das Garen angenehm mild.
Passt gebratener Rettich in eine Suppe?
Ja, kurz angebraten gibt er Eintöpfen und Suppen ein feines, nussiges Aroma.
Gebratener Rettich richtig zubereiten
Damit der Rettich beim Braten mild und nussig wird, sollte er gleichmäßig dünn geschnitten und bei mittlerer bis hoher Hitze gebraten werden, bis er weich und an den Rändern leicht gebräunt ist. Zu niedrige Hitze lässt ihn eher dünsten; ein kurzer, kräftiger Bratvorgang bringt die besten Röstaromen.