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Grüne Bohnen mit Kartoffeln sind ein herzhafter, sättigender Klassiker der Hausmannskost: weich gekochte grüne Bohnen mit Kartoffeln. Das Gericht ist in rund 35 Minuten fertig. Grüne Bohnen haben von Juli bis Oktober Saison.
Zutaten für 2 Portionen
- 400 g grüne Bohnen
- 400 g Kartoffeln
- 1 Zwiebel (ca. 80 g)
- 2 EL Olivenöl (20 ml)
- 100 ml Gemüsebrühe
- 3/4 TL Salz
- 1/4 TL schwarzer Pfeffer
- 1/2 TL Bohnenkraut
Zubereitung
- Bohnen vorbereitenDie 400 g Bohnen waschen, Enden abschneiden und halbieren.
- Kartoffeln vorkochenDie 400 g Kartoffeln schälen, würfeln und in kochendem Salzwasser 10 Minuten vorkochen. Abgießen.
- Bohnen kochenBohnen in frischem kochendem Wasser 8 Minuten garen, bis sie weich, aber noch leicht bissfest sind. Abgießen.
- Zwiebel anbratenZwiebel fein würfeln und in 2 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze 3 Minuten goldgelb anbraten.
- Kartoffeln bratenVorgekochte Kartoffeln, 3/4 TL Salz, 1/4 TL Pfeffer und 1/2 TL Bohnenkraut zugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten.
- Bohnen und Brühe zugebenBohnen und 100 ml Gemüsebrühe einrühren, 5 Minuten offen bei mittlerer Hitze garen, bis die Brühe weitgehend eingekocht ist.
- AbschmeckenWenn zu trocken: 2 EL Brühe ergänzen. Wenn zu fade: 1 Prise Salz nachgeben.
- ServierenHeiß servieren.
Tipps
- Bohnen immer vollständig durchgaren – rohe Bohnen sind unverträglich.
- Kartoffeln vorkochen sorgt für gleichmäßigere Ergebnisse beim Braten.
- Bohnenkraut sparsam verwenden – es ist aromatisch.
Grüne Bohnen mit Kartoffeln verfeinern
- Bohnenkraut ist der klassische Begleiter und macht die Bohnen bekömmlicher.
- Speck oder Zwiebel geben eine deftige Note.
- Etwas Brühe und frische Kräuter runden das Gericht ab.
Grüne Bohnen: Wann ist Saison?
Grüne Bohnen aus heimischem Anbau haben von Juli bis Oktober Saison. Mehr dazu im Bohnen-Wiki und im Saisonkalender.
Sind grüne Bohnen mit Kartoffeln gesund?
Grüne Bohnen liefern pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamin C und Folsäure, die Kartoffeln ergänzen sättigende Kohlenhydrate, Kalium und ebenfalls Vitamin C. Zusammen ergeben sie eine nahrhafte, vollwertige Mahlzeit. Eine Portion liefert rund 170 kcal. Wichtig: Grüne Bohnen enthalten roh den giftigen Eiweißstoff Phasin und müssen daher immer gut durchgegart werden – mindestens zehn Minuten; das Kochwasser sollte weggeschüttet werden.
So gelingen grüne Bohnen mit Kartoffeln
Die Bohnen putzen und mindestens zehn Minuten in Salzwasser kochen, bis sie gar sind – so wird das Phasin zuverlässig zerstört. Das Kochwasser anschließend weggießen. Die Kartoffeln separat garen. Beides mit Bohnenkraut, Zwiebeln und nach Wunsch Speck zu einem herzhaften Gericht verbinden. Rohe Bohnen sollten nie probiert werden.
Häufige Fragen zu grünen Bohnen mit Kartoffeln
Darf man grüne Bohnen roh probieren?
Nein, roh sind sie wegen des Phasins giftig und müssen durchgegart werden.
Wie lange müssen die Bohnen kochen?
Mindestens zehn Minuten, danach das Kochwasser wegschütten.
Wozu dient das Bohnenkraut?
Es gibt Aroma und macht die Bohnen bekömmlicher.
Gut zu wissen
Sind TK- oder Dosenbohnen sicher?
Ja, sie sind bereits vorgekocht und damit unbedenklich.
Warum das Kochwasser wegschütten?
Das gelöste Phasin geht ins Wasser über.
Grüne Bohnen mit Kartoffeln servieren und aufbewahren
Das Gericht passt als herzhaftes vegetarisches Hauptgericht oder als Beilage zu Fleisch und Fisch. Mit Speck, Zwiebeln oder einer Mettwurst wird es zum deftigen Eintopf, mit frischen Kräutern und etwas Brühe leichter. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage und lassen sich gut wieder erwärmen; da die Bohnen dann bereits durchgegart sind, ist das Aufwärmen unbedenklich. Wer auf Vorrat kocht, kann das Gericht auch portionsweise einfrieren.
Kann man das Gericht aufwärmen?
Ja, die gegarten Bohnen lassen sich problemlos erwärmen.
Welche Kartoffeln eignen sich?
Vorwiegend festkochende Sorten behalten ihre Form.
Worauf man bei grünen Bohnen achten sollte
Frische grüne Bohnen erkennt man daran, dass sie beim Brechen hörbar knacken und eine glatte, pralle Hülse haben. Vor dem Garen die Enden abknipsen und gegebenenfalls die Fäden abziehen. Da rohe Bohnen das giftige Phasin enthalten, gilt immer: gut durchgaren und das Kochwasser wegschütten. So sind sie nicht nur sicher, sondern auch bekömmlicher.