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Möhrensuppe mit Kartoffeln
Möhrensuppe mit Kartoffeln ist eine wärmende, cremige Suppe, die in rund 35 Minuten fertig ist. Süße Möhren und sättigende Kartoffeln werden weich gegart und fein püriert. Möhren sind als Lagerware fast ganzjährig verfügbar, ihre heimische Saison reicht von Juni bis November.
Zutaten für 3 Portionen
- 500 g Karotten
- 250 g mehligkochende Kartoffeln
- 1 Zwiebel (ca. 80 g)
- 2 EL Olivenöl (20 ml)
- 700 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Kochsahne
- 1 kleine Knoblauchzehe (ca. 3 g)
- ¾ TL Salz
- ¼ TL schwarzer Pfeffer
- ¼ TL Muskatnuss
- 1 TL Zitronensaft (5 ml)
Zubereitung
- Gemüse vorbereiten:500 g Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. 250 g mehligkochende Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. 1 Zwiebel (ca. 80 g) würfeln, 1 kleine Knoblauchzehe (ca. 3 g) fein hacken.
- Anschwitzen und köcheln:2 EL Olivenöl (20 ml) in einem Topf auf mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel 3 Minuten glasig anschwitzen, Knoblauch 30 Sekunden mitrühren. 500 g Karotten und 250 g Kartoffeln zugeben, 2 Minuten mitrühren. 700 ml Gemüsebrühe, ¾ TL Salz, ¼ TL schwarzer Pfeffer und ¼ TL Muskatnuss zugeben, aufkochen und 20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln bis alles sehr weich ist.
- Pürieren und verfeinern:Topf vom Herd nehmen. Mit Stabmixer fein pürieren – Mixer ganz in die Flüssigkeit halten damit nichts spritzt. 100 ml Kochsahne und 1 TL Zitronensaft (5 ml) einrühren. Wenn zu dick: 50 ml heißes Wasser zugeben. Wenn zu dünn: 3 Minuten offen weiterkochen.
- Abschmecken:Probieren – die Suppe soll mild-süßlich und cremig schmecken. Zu süß? Etwas mehr Zitronensaft hinzufügen. Zu mild? Eine Prise Salz nachgeben.
Tipps
- Karotten dünn schneiden damit sie in 20 Minuten wirklich weich werden.
- Mehligkochende Kartoffeln verwenden – sie binden die Suppe beim Pürieren natürlich.
- Topf vom Herd nehmen vor dem Pürieren – heiße Suppe spritzt.
Möhrensuppe verfeinern
- Frischer Ingwer oder ein Schuss Orangensaft geben der Suppe eine feine Note.
- Kokosmilch oder etwas Sahne machen sie besonders cremig.
- Croutons, geröstete Kürbiskerne oder Petersilie sorgen für Biss.
Möhren: Wann ist Saison?
Möhren haben von Juni bis November heimische Saison und sind als Lagerware fast ganzjährig verfügbar. Frisch halten sie sich rund ein bis zwei Wochen. Mehr dazu im Möhren-Wiki und im Saisonkalender.
Ist Möhrensuppe gesund?
Möhren sind mit etwa 25 kcal pro 100 g kalorienarm und besonders reich an Beta-Carotin, der Vorstufe von Vitamin A, das Sehkraft und Immunsystem unterstützt. Da Beta-Carotin fettlöslich ist, hilft ein Schuss Öl oder Sahne in der Suppe dem Körper, es besser aufzunehmen. Die Kartoffeln machen die Suppe sättigend. Eine Portion liefert rund 80 kcal.
So gelingt Möhrensuppe
Möhren und Kartoffeln klein schneiden und in Brühe weich garen, dann fein pürieren – die Kartoffel bindet die Suppe ganz natürlich. Ein wenig Öl, Butter oder Sahne verbessert nicht nur den Geschmack, sondern auch die Aufnahme des Beta-Carotins.
Häufige Fragen zur Möhrensuppe
Wie wird die Suppe cremig ohne viel Sahne?
Eine mitpürierte Kartoffel sorgt für Bindung und Cremigkeit.
Warum etwas Fett zugeben?
Das fettlösliche Beta-Carotin der Möhren wird so besser aufgenommen.
Lässt sich die Suppe einfrieren?
Ja, portionsweise einfrieren und langsam erhitzen.
Gut zu wissen
Welche Würze passt?
Ingwer, Kreuzkümmel und Orange harmonieren gut mit der Süße der Möhren.
Kann ich die Suppe vegan zubereiten?
Ja, mit Gemüsebrühe und Kokosmilch statt Sahne.
Möhrensuppe abwandeln
Die Suppe ist eine dankbare Basis: Mit roten Linsen wird sie eiweißreicher und sämiger, mit Süßkartoffel noch süßer, mit Curry und Kokosmilch bekommt sie eine orientalische Note. Frischer Ingwer und ein Spritzer Limette sorgen für Frische, geröstete Kürbiskerne für Biss. Wer mag, brät die Möhren vor dem Garen kurz an – das vertieft das Aroma.
Kann ich Reste verwerten?
Übrig gebliebene gekochte Möhren oder Kartoffeln vom Vortag eignen sich gut für die Suppe.