Ofenpastinaken mit Honig und Thymian

Beispielbild via Unsplash / Gennady Zakharin

Ofengericht

Ofenpastinaken mit Honig und Thymian

OfengerichtBeilageVorspeise VegetarischGlutenfreiLaktosefreiAnfänger-geeigneteinfachleichtgesundschnell
2 Portionen35 Min220 kcal

Ofenpastinaken mit Honig und Thymian sind eine herbstliche Beilage, die in rund 35 Minuten fertig ist. Im Ofen karamellisieren die Pastinaken leicht und entwickeln ein süßlich-nussiges Aroma, das Honig und Thymian wunderbar ergänzen. Pastinaken haben von September bis November Saison.

Zutaten für 2 Portionen

  • 500 g Pastinaken
  • 2 EL Olivenöl (20 ml)
  • 1 TL Honig (5 g)
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • ½ TL Thymian
  • 1 TL Zitronensaft (5 ml)

Zubereitung

  1. Ofen vorheizen und vorbereiten:Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 500 g Pastinaken schälen, längs halbieren oder vierteln und in gleich große Stücke schneiden. 2 EL Olivenöl (20 ml), 1 TL Honig (5 g), ½ TL Salz, ¼ TL schwarzer Pfeffer, ½ TL Thymian und 1 TL Zitronensaft (5 ml) verrühren. Pastinaken damit gründlich vermengen, bis alle Stücke gleichmäßig überzogen sind.
  2. Backen:Pastinaken auf Backblech mit Backpapier verteilen. 25–30 Minuten bei 200 °C backen. Nach 15 Minuten einmal wenden. Die Pastinaken sollen weich und leicht gebräunt sein. Wenn noch hart: weitere 5 Minuten backen. Wenn zu süß: zusätzlich ½ TL Zitronensaft hinzufügen. Wenn zu trocken: 1 TL Olivenöl nachträglich hinzugeben.

Tipps

  • Pastinaken bräunen schnell – öfter nachschauen als bei anderem Gemüse.
  • Nicht zu dunkel backen – das macht sie bitter statt süßlich.

Ofenpastinaken verfeinern

  • Honig oder Ahornsirup unterstreicht die natürliche Süße der Pastinake.
  • Thymian, Rosmarin oder etwas Knoblauch geben würzige Tiefe.
  • Geröstete Kerne, Walnüsse oder etwas Parmesan sorgen für Biss.

Pastinake: Wann ist Saison?

Pastinaken haben von September bis November Saison und lassen sich gut bis in den Frühling lagern – ein typisches Wintergemüse. Mehr dazu im Pastinaken-Wiki und im Saisonkalender.

Sind Ofenpastinaken gesund?

Die Pastinake ist gehaltvoller als die Karotte, liefert dafür aber besonders viele Ballaststoffe – darunter das präbiotische Pektin – sowie reichlich Kalium, das Blutdruck und Herz reguliert. Hinzu kommen Vitamin C, Folsäure und Magnesium. Sie ist zudem sehr bekömmlich und nitratarm. Eine Portion liefert rund 110 kcal.

So gelingen Ofenpastinaken

Die Pastinaken schälen und in gleichmäßige Stifte oder Spalten schneiden, damit sie gleichmäßig garen. Mit Öl vermengen und bei rund 200 °C rösten. Den Honig erst in den letzten Minuten zugeben, da er sonst verbrennt – so karamellisieren die Pastinaken goldbraun, ohne bitter zu werden.

Häufige Fragen zu Ofenpastinaken

Muss man Pastinaken schälen?
Ja, die Schale wird in der Regel dünn abgeschält.

Was ist der Unterschied zur Karotte?
Pastinaken sind süßlicher und nussiger und etwas gehaltvoller.

Wann hat die Pastinake Saison?
Von September bis November, als Lagergemüse bis in den Frühling.

Gut zu wissen

Sind Ofenpastinaken eine Pommes-Alternative?
Ja, in Stifte geschnitten und geröstet sind sie eine aromatische Alternative.

Warum ist die Pastinake gut fürs Herz?
Ihr hoher Kaliumgehalt unterstützt die Regulierung des Blutdrucks.

Ofenpastinaken servieren und aufbewahren

Ofenpastinaken passen als Beilage zu Bratlingen, Ofengerichten oder einer winterlichen Bowl mit Getreide und Dip. Als Hauptgericht lassen sie sich mit einem Klecks Kräuterjoghurt, gerösteten Kichererbsen und Blattsalat kombinieren. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage und schmecken auch lauwarm im Salat. Vor dem Servieren etwas frischen Thymian oder geröstete Kerne darüberstreuen.

Welche Gewürze passen zu Pastinaken?
Thymian, Rosmarin, Kreuzkümmel, Muskat und etwas Chili harmonieren besonders gut mit ihrer Süße.

Wie werden die Pastinaken besonders knusprig?
Nicht zu eng auf dem Blech verteilen, damit die Hitze gut zirkuliert, und in der oberen Ofenhälfte rösten.

Kann man Ofenpastinaken vorbereiten?
Ja, die Stifte lassen sich vorschneiden; geröstet schmecken sie aber frisch am besten.

Pastinaken richtig auswählen

Beim Einkauf zu festen, glatten Pastinaken ohne weiche Stellen oder Risse greifen; kleinere Wurzeln sind oft zarter und aromatischer als sehr große, die innen holzig werden können. Gut gelagert an einem kühlen, dunklen Ort halten sich Pastinaken mehrere Wochen, im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben sie ein bis zwei Wochen frisch.