Quittenmus
Dessert

Quittenmus

DessertSnack Vegetarischeinfachleicht
4 Portionen40 Min120 kcal

Quittenmus ist eine feine, samtige Zubereitung: pürierte, weich gekochte Quitten – ideal als Aufstrich oder zu Joghurt, Grießbrei und Pfannkuchen. Es ist in rund 40 Minuten fertig. Quitten haben von Oktober bis November Saison.

Zutaten für 4 Portionen

  • 600 g Quitten
  • 180 ml Wasser
  • 3 EL Zucker (36 g)
  • 1 EL Zitronensaft (10 ml)

Zubereitung

  1. Quitten vorbereitenDie 600 g Quitten abreiben, schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  2. KochenQuitten mit 180 ml Wasser, 3 EL Zucker und 1 EL Zitronensaft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze 25–30 Minuten kochen, bis sie vollständig weich sind.
  3. PürierenVom Herd ziehen und mit einem Stabmixer fein pürieren, bis eine glatte Masse entsteht.
  4. Konsistenz prüfenWenn zu dick: 1–2 EL Wasser einrühren. Wenn zu dünn: kurz offen weiterköcheln.
  5. AbschmeckenWenn zu säuerlich: 1/2 EL Zucker ergänzen.
  6. ServierenAbgekühlt oder noch leicht warm servieren – passt zu Joghurt, Gebäck oder als Brotaufstrich.

Tipps

  • Quitten erst pürieren, wenn sie wirklich vollständig weich sind – sonst bleibt das Mus körnig.
  • Beim Pürieren den Stabmixer tief in die Masse halten, um Spritzer zu vermeiden.
  • Das Mus wird beim Abkühlen fester – Konsistenz erst kalt beurteilen.

Quittenmus verfeinern

  • Vanille und Zimt geben dem Mus Tiefe.
  • Ein Spritzer Zitrone frischt es auf und hält die Farbe.
  • Etwas Apfel macht das Mus milder.

Quitte: Wann ist Saison?

Quitten haben von Oktober bis November Saison. Sie sind roh ungenießbar und entfalten ihr Aroma erst beim Garen. Mehr dazu im Quitten-Wiki und im Saisonkalender.

Ist Quittenmus gesund?

Quitten sind kalorienarm und reich an Ballaststoffen, vor allem dem Pektin, das die Verdauung unterstützt und dem Mus seine feste Konsistenz verleiht. Dazu kommen Vitamin C und Kalium. Eine Portion liefert nur rund 30 kcal. Wichtig: Quitten sind roh ungenießbar und müssen gegart werden; der Flaum wird vorher abgerieben.

So gelingt Quittenmus

Den Flaum abreiben, die Quitten schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Mit etwas Wasser weich köcheln und anschließend fein pürieren. Durch den hohen Pektingehalt wird das Mus von selbst schön fest – je unreifer die Frucht, desto mehr Pektin und desto fester das Ergebnis.

Häufige Fragen zum Quittenmus

Warum wird das Mus von selbst fest?
Durch das natürliche Pektin der Quitte, das beim Kochen geliert.

Kann man Quitten roh pürieren?
Nein, sie müssen zuerst weich gekocht werden.

Wie lange hält sich das Mus?
Heiß in Gläser gefüllt mehrere Wochen, sonst einige Tage im Kühlschrank.

Gut zu wissen

Wozu passt Quittenmus?
Als Brotaufstrich, zu Joghurt, Grießbrei, Pfannkuchen oder Käse.

Wie wird das Mus besonders fein?
Das gekochte Fruchtfleisch durch ein Sieb streichen oder fein pürieren.

Quittenmus vielseitig verwenden und aufbewahren

Quittenmus ist ein echter Allrounder: Es schmeckt als Brotaufstrich, zu Joghurt, Quark, Grießbrei und Pfannkuchen, als Füllung für Gebäck oder als fruchtige Beilage zu Käse und Wild. Heiß in saubere, gut verschlossene Gläser gefüllt hält es sich mehrere Wochen bis Monate; einmal geöffnet sollte es im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verbraucht werden.

Eignet sich das Mus zum Verschenken?
Ja, in hübschen Gläsern ist es ein schönes herbstliches Mitbringsel.

Kann man es einfrieren?
Ja, portionsweise eingefroren hält es mehrere Monate.

Pektin: das natürliche Geliermittel der Quitte

Quitten enthalten von Natur aus besonders viel Pektin, einen löslichen Ballaststoff, der nicht nur die Verdauung unterstützt, sondern beim Kochen auch geliert. Deshalb wird für Quittenmus, -gelee und -marmelade meist kein zusätzliches Geliermittel benötigt. Der Pektingehalt ist in noch nicht ganz ausgereiften Früchten am höchsten und nimmt mit zunehmender Reife ab – wer ein besonders festes Mus möchte, verwendet daher eher frühe, festere Quitten.