
Beispielbild via Unsplash / Louis Hansel
Rahmspinat
Rahmspinat ist ein cremiger, milder Klassiker: frischer Blattspinat in samtiger Sahnesauce. Das Gericht ist in rund 20 Minuten fertig. Frischer Spinat hat von April bis Mai sowie von September bis Oktober Saison.
Zutaten für 2 Portionen
- 400 g frischer Spinat
- 1 kleine Zwiebel (ca. 50 g)
- 1 EL Butter (10 g)
- 100 ml Kochsahne
- 1 kleine Knoblauchzehe (ca. 3 g)
- ½ TL Salz
- ¼ TL schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
Zubereitung
- Vorbereiten:Spinat waschen und gut abtropfen lassen – nasser Spinat macht das Gericht wässrig. Zwiebel würfeln, Knoblauch hacken.
- Butter erhitzen:Butter in einer großen Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen, bis sie schäumt.
- Zwiebel anschwitzen:Die gewürfelte Zwiebel (ca. 50 g) in die Pfanne geben und 3 Minuten auf mittlerer Hitze anschwitzen, bis sie glasig wird.
- Knoblauch hinzufügen:Gehackten Knoblauch (ca. 3 g) hinzugeben und 30 Sekunden mitrühren – nicht braun werden lassen.
- Spinat garen:Den frischen Spinat (400 g) portionsweise in die Pfanne geben und unter Rühren zusammenfallen lassen. ½ TL Salz, ¼ TL schwarzer Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss darüber streuen.
- Sahne einrühren:100 ml Kochsahne in die Pfanne rühren und alles gut vermischen.
- Fertig garen:2 Minuten auf niedriger Hitze garen. Der Rahmspinat sollte cremig sein und leicht köcheln. Wenn zu flüssig: 1–2 Minuten offen weitergaren, bis die Konsistenz stimmt. Wenn zu dick: 1–2 EL Sahne oder Wasser hinzufügen.
- Abschmecken:Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nachwürzen – der Rahmspinat sollte ausreichend würzig sein.
Tipps
- Spinat vor der Zubereitung gründlich waschen und abtropfen – Restwasser macht den Rahmspinat wässrig.
- Den frischen Spinat portionsweise zugeben, da er nicht auf einmal in die Pfanne passt und beim Zusammenfallen viel Platz spart.
- Knoblauch wirklich nur kurz erhitzen, damit er nicht bitter wird – nicht mehr als 30 Sekunden.
- Die Konsistenz nach Geschmack anpassen: Für einen cremigeren Rahmspinat weniger garen, für einen dickeren Rahmspinat länger offen garen.
Rahmspinat verfeinern
- Muskat ist der klassische Begleiter und darf nicht fehlen.
- Knoblauch und Zwiebel geben Würze, Frischkäse macht ihn besonders cremig.
- Ein Spiegelei und Salzkartoffeln machen daraus eine vollwertige Mahlzeit.
Spinat: Wann ist Saison?
Frischer Spinat hat von April bis Mai sowie von September bis Oktober Saison. Mehr dazu im Spinat-Wiki und im Saisonkalender.
Ist Rahmspinat gesund?
Spinat liefert reichlich Beta-Carotin, Vitamin K und Folsäure sowie Eisen. Das Eisen liegt allerdings in pflanzlicher Form vor und wird schlechter aufgenommen als tierisches – der berühmte Ruf als „Eisenwunder“ beruht auf einem alten Rechenfehler; mit etwas Vitamin C verbessert sich die Aufnahme. Der Rahm ist hier doppelt sinnvoll: Das Calcium aus Milchprodukten bindet einen Teil der im Spinat enthaltenen Oxalsäure. Eine Portion liefert rund 95 kcal. Wichtig: Spinat sollte wegen des Nitratgehalts nicht mehrfach aufgewärmt werden; für Babys und Kleinkinder ist aufgewärmter Spinat nicht geeignet.
So gelingt Rahmspinat
Den frischen Spinat gründlich waschen und in einem Topf zusammenfallen lassen – er schrumpft dabei auf etwa die Hälfte. Anschließend mit Sahne oder einer leichten Mehlschwitze binden und mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Nicht zu lange kochen, damit Vitamine und Farbe erhalten bleiben, und frisch servieren.
Häufige Fragen zum Rahmspinat
Frischer oder tiefgekühlter Spinat?
Beides geht; TK-Spinat ist praktisch und nährstofflich kaum schlechter.
Darf man Rahmspinat aufwärmen?
Wegen des Nitratgehalts besser nur einmal, zügig und gut durcherhitzt; für Kleinkinder nicht aufwärmen.
Warum passt Sahne so gut zu Spinat?
Das Calcium bindet einen Teil der Oxalsäure.
Gut zu wissen
Ist Spinat wirklich eine „Eisenbombe“?
Nein, das ist ein Mythos; Spinat ist dennoch eine gute pflanzliche Eisenquelle.
Wie viel frischer Spinat wird gebraucht?
Recht viel, da er beim Garen stark zusammenfällt.
Rahmspinat servieren und aufbewahren
Rahmspinat ist die klassische Beilage zu Spiegelei und Salzkartoffeln, passt aber auch zu Fisch, Kartoffelpüree oder als cremige Füllung für herzhafte Crêpes. Frisch zubereitet schmeckt er am besten; Reste sollten wegen des Nitratgehalts zügig abgekühlt, kühl gelagert und nur einmal gut durcherhitzt werden.
Eignet sich Babyspinat für Rahmspinat?
Ja, er ist besonders zart und mild im Geschmack.