Rucola-Pesto

Beispielbild via Unsplash / Vladimira Slyusarenko

Snack

Rucola-Pesto

SnackBeilage VegetarischUnter 30 MinutenAnfänger-geeigneteinfachcremigschnell
4 Portionen15 Min190 kcal

Rucola-Pesto ist eine würzige, pfeffrig-nussige Alternative zum klassischen Basilikumpesto – perfekt für Pasta, Brot oder als Dip. Es ist in rund 15 Minuten fertig. Rucola hat von April bis November Saison.

Zutaten für 4 Portionen

Für das Pesto:

  • 80 g Rucola
  • 40 g Parmesan
  • 30 g Walnüsse
  • 80 ml Olivenöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe (ca. 3 g)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Zitronensaft (10 ml)

Zubereitung

  1. Rucola vorbereitenDie 80 g Rucola gründlich waschen und gut trocknen. Nasse Blätter machen das Pesto schneller dünn.
  2. Parmesan, Walnüsse und Knoblauch vorbereitenDie 40 g Parmesan grob reiben. Die 30 g Walnüsse grob hacken. Die kleine Knoblauchzehe schälen und grob schneiden.
  3. Zutaten in den Mixer gebenDen Rucola, den Parmesan, die Walnüsse, den Knoblauch, 1/2 TL Salz und 1 EL Zitronensaft in einen Mixer oder hohen Mixbecher geben.
  4. Öl zugeben60 ml Olivenöl dazugießen. Erst 60 ml verwenden und später die restlichen 20 ml nur bei Bedarf ergänzen.
  5. Pesto mixenAlles zu einer cremigen Masse mixen. Wenn das Pesto zu dick ist, nach und nach das restliche Öl einmixen. Wenn es zu dünn wird, 1 EL geriebenen Parmesan zusätzlich einrühren.
  6. Konsistenz prüfenDas Pesto soll streichfähig und leicht cremig sein, nicht flüssig. Zu grobe Stücke noch einmal kurz mixen.
  7. AbschmeckenProbieren. Wenn das Pesto zu bitter wirkt, 1 TL Olivenöl zusätzlich einrühren. Wenn es zu mild ist, 1 kleine Prise Salz ergänzen.
  8. ServierenDas Rucola-Pesto direkt servieren oder in ein sauberes Glas füllen. Es passt zu Pasta, Brot oder Kartoffeln.

Tipps

  • Rucola bringt eine leicht bittere Würze mit, deshalb das Öl nicht zu knapp dosieren.
  • Nicht zu lange mixen, sonst wird das Pesto schnell warm.
  • Das Pesto im Glas mit einer dünnen Schicht Öl bedecken, damit die Oberfläche frisch bleibt.

Rucola-Pesto verfeinern

  • Pinienkerne, Walnüsse oder Mandeln geben das nussige Aroma.
  • Parmesan und Knoblauch sorgen für Würze.
  • Ein Spritzer Zitrone hält das Pesto schön grün und frisch.

Rucola: Wann ist Saison?

Rucola hat von April bis November Saison und schmeckt jung geerntet am mildesten. Mehr dazu im Rucola-Wiki und im Saisonkalender.

Ist Rucola-Pesto gesund?

Rucola liefert viel Vitamin C – mehr als eine Orange – sowie Vitamin K, Folsäure und die typischen Senföle, die antibakteriell wirken. Da der Rucola roh verarbeitet wird, bleiben die hitzeempfindlichen Nährstoffe erhalten. Das Olivenöl steuert wertvolle ungesättigte Fettsäuren bei, die Nüsse gesunde Fette. Eine Portion liefert rund 48 kcal. Hinweis: Rucola kann Nitrat enthalten, das vor allem in den Stielen sitzt – diese großzügig entfernen.

So gelingt Rucola-Pesto

Den Rucola waschen, trocken schleudern und grobe Stiele entfernen. Mit Nüssen, Parmesan, Knoblauch und Olivenöl zu einer cremigen Paste pürieren. Nicht zu lange mixen, damit das Pesto nicht warm wird und seine frische Farbe behält. Mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken.

Häufige Fragen zum Rucola-Pesto

Wie lange ist das Pesto haltbar?
Im Glas mit einer Ölschicht bedeckt im Kühlschrank etwa eine Woche; es lässt sich auch einfrieren.

Wie wird das Pesto milder?
Mit jungen Rucolablättern und etwas mehr Parmesan.

Welche Nüsse passen?
Klassisch Pinienkerne, aber auch Walnüsse, Mandeln oder Sonnenblumenkerne.

Gut zu wissen

Warum den Rucola roh verarbeiten?
So bleiben Vitamin C und die wertvollen Senföle erhalten.

Wozu passt Rucola-Pesto?
Zu Pasta, als Brotaufstrich, zu Gegrilltem oder als Dip.

Rucola-Pesto verwenden und aufbewahren

Rucola-Pesto ist vielseitig: Es passt klassisch zu Pasta, schmeckt als Brotaufstrich oder Dip, verfeinert Gnocchi, Risotto und Suppen oder dient als würzige Sauce zu Gegrilltem und Ofengemüse. Im Glas mit einer dünnen Ölschicht bedeckt hält es sich im Kühlschrank etwa eine Woche; in Eiswürfelformen portioniert lässt es sich gut einfrieren, sodass man jederzeit eine Portion zur Hand hat.

Wie bleibt das Pesto schön grün?
Mit etwas Zitronensaft und einer abschließenden Ölschicht.

Geht es auch ohne Parmesan?
Ja, mit vegetarischem Hartkäse oder Hefeflocken für die vegane Variante.