Saison Mai bis November
Mangold
Mangold passt in die saisonale Küche und wird je nach Produkt frisch, gegart oder als Basis für einfache Gerichte genutzt.
Frisch vom FeldWas soll ich jetzt tun?
Beim Einkauf auf feste, frische und unbeschädigte Ware achten.
Nach Produktgruppe lagern und nicht unnötig lange liegen lassen.
Besonders geeignet für Pfanne, Pasta, Füllung.
Kurzantwort
Frisch aus deutschem Freilandanbau gibt es Mangold von Mai bis November. Er sollte möglichst direkt verarbeitet werden; im Gemüsefach hält er sich in einem Beutel oder feuchten Tuch nur etwa 1 bis 2 Tage. Blätter und Stiele am besten getrennt garen, weil die Stiele länger brauchen.
Verfügbarkeit im Jahr
Die markierten Monate bilden die geprüfte Saisonorientierung ab; Herkunft und Angebotsform am Einkauf prüfen.
Lagerung & Haltbarkeit
Frisch halten
Unbeschädigte Ware hält besser als angeschnittene oder gedrückte Stücke.
Passender Ort
Kälteempfindliche Sorten nicht zu kalt lagern; empfindliche Blattware und Kräuter kühl und feucht schützen.
Zeitnah prüfen
Bei Schimmel, fauligem Geruch oder schleimiger Oberfläche nicht verwenden.
Rezepte mit Mangold
Wichtig
Mangold frisch verwenden. Wie Spinat kann er hohe Nitratmengen enthalten: zubereitet nicht längere Zeit warmhalten, Reste schnell kühlen und bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren. Für Babybrei die äußeren Blätter und Stiele entfernen; Gemüsebrei fürs Baby nicht längere Zeit warmhalten, nicht wieder aufwärmen und mit nitratarmem Gemüse wie Möhren oder Kartoffeln abwechseln.
Häufige Fragen
Wann hat Mangold Saison?
Frisch aus deutschem Freilandanbau gibt es Mangold von Mai bis November.
Wie lagere ich Mangold?
So lagern, dass Frische erhalten bleibt: gekühlt 1 bis 2 Tage.
Wofür eignet sich Mangold?
Besonders für Pfanne, Pasta, Füllung.
Enthält Mangold Oxalsäure?
Ja, roh relativ viel – ähnlich wie Spinat. Blanchieren oder Kochen senkt den Gehalt; das Kochwasser nicht weiterverwenden. Für Menschen mit Nierenerkrankungen kann das problematisch sein; für Gesunde ist Mangold laut BZfE unbedenklich. Kinder und Jugendliche, Schwangere, Stillende und ältere Menschen sollten oxalsäurehaltige Lebensmittel laut Verbraucherzentrale vorsorglich nicht zu oft essen.