
Beispielbild via Unsplash / Lars Blankers
Pastinaken-Kartoffel-Püree ist eine cremige, mild-süßliche Beilage, die in rund 30 Minuten fertig ist. Die Pastinake gibt dem klassischen Püree eine feine, nussige Note. Pastinaken haben von September bis November Saison.
Zutaten für 2 Portionen
- 300 g Pastinaken
- 300 g mehligkochende Kartoffeln
- 30 g Butter
- 100 ml Milch
- ¾ TL Salz
- ¼ TL schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
Zubereitung
- Kochen:Pastinaken und Kartoffeln schälen und in gleich große Würfel schneiden. Die 300 g Pastinaken und 300 g Kartoffeln in kochendem Wasser bei mittlerer Hitze 20 Minuten sehr weich kochen, bis sie leicht auseinanderfallen. Abgießen und 2 Minuten ausdampfen lassen.
- Stampfen:100 ml Milch leicht erwärmen. Das gekochte Gemüse mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken – keinen Stabmixer verwenden, das macht das Püree klebrig. 30 g Butter, die warme Milch, ¾ TL Salz, ¼ TL schwarzer Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss einarbeiten. Wenn zu fest: 1–2 EL warme Milch hinzufügen und unterarbeiten. Wenn zu weich: 1 Minute auf niedriger Hitze rühren. Das fertige Püree sollte eine cremige, lockere Konsistenz haben. Sofort servieren.
Tipps
- Kein Stabmixer verwenden – das macht das Püree klebrig und zäh.
- Warme Milch lässt sich besser einarbeiten als kalte.
- Sofort servieren – Püree dickt beim Stehen nach.
Pastinaken-Kartoffel-Püree verfeinern
- Etwas Muskat ist der klassische Begleiter zu Püree.
- Ein Schuss Sahne oder ein Stück Butter macht es besonders cremig.
- Frische Kräuter oder ein Teelöffel Senf geben Würze.
Pastinake: Wann ist Saison?
Pastinaken haben von September bis November Saison und lassen sich gut bis in den Frühling lagern – ein typisches Wintergemüse. Mehr dazu im Pastinaken-Wiki und im Saisonkalender.
Ist Pastinaken-Kartoffel-Püree gesund?
Die Kombination ist sättigend und bekömmlich: Die Pastinake liefert Ballaststoffe, Kalium und Vitamin C, die Kartoffel steuert komplexe Kohlenhydrate und ebenfalls Kalium bei. Der natürliche Stärke- und Ballaststoffgehalt macht das Püree sämig. Eine Portion liefert rund 140 kcal. Mehr zur Kartoffel im Kartoffel-Wiki.
So gelingt Pastinaken-Kartoffel-Püree
Pastinaken und Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und gemeinsam weich kochen. Anschließend stampfen oder durch eine Kartoffelpresse drücken und mit warmer Milch oder Sahne zur gewünschten Konsistenz verrühren. Je höher der Pastinaken-Anteil, desto süßlicher und aromatischer wird das Püree.
Häufige Fragen zum Pastinaken-Kartoffel-Püree
Welches Verhältnis ist ideal?
Etwa halb und halb; mehr Pastinake macht es süßer, mehr Kartoffel neutraler.
Wie wird das Püree besonders cremig?
Mit warmer Flüssigkeit und nicht zu langem Rühren.
Lässt sich das Püree aufwärmen?
Ja, mit etwas Flüssigkeit bei niedriger Hitze.
Gut zu wissen
Warum die Pastinake im Püree?
Sie gibt eine feine Süße und nussige Note und bindet zugleich gut.
Wozu passt das Püree?
Zu Schmorgerichten, Bratlingen oder gebratenem Gemüse.
Pastinaken-Kartoffel-Püree abwandeln
Das Püree ist eine dankbare Basis: Mit gerösteten Haselnüssen oder Walnüssen bekommt es eine nussige Note, mit etwas Meerrettich oder Senf eine feine Schärfe. Frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch bringen Farbe, ein Schuss Olivenöl oder gebräunte Butter sorgt für Aroma. Wer es feiner mag, streicht das Püree durch eine Kartoffelpresse statt es zu stampfen.
Wie wird das Püree besonders cremig?
Die warme Flüssigkeit nach und nach zugeben und nicht zu lange rühren, damit es nicht klebrig wird.
Kann man das Püree vegan zubereiten?
Ja, mit pflanzlicher Milch und etwas Olivenöl statt Butter.
Wozu passt das Püree besonders gut?
Zu Schmorgerichten, Linsen, Bratlingen oder herzhaftem Wintergemüse.
Wie lange hält sich das Püree?
Abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage.
Pastinaken-Kartoffel-Püree richtig zubereiten
Damit das Püree gleichmäßig sämig wird, sollten Pastinaken und Kartoffeln in ähnlich große Stücke geschnitten werden, damit beide zur selben Zeit gar sind. Mehligkochende Kartoffeln ergeben ein lockereres, festkochende ein etwas festeres Püree. Das Kochwasser vor dem Stampfen gut abgießen, damit das Püree nicht zu flüssig gerät, und erst danach warme Milch oder Sahne nach und nach einarbeiten.