Rosmarin-Ofengemüse

Beispielbild via Unsplash / Daniel Dan

Hauptgericht

Rosmarin-Ofengemüse

HauptgerichtBeilage VegetarischAnfänger-geeigneteinfachleichtgesundschnell
2 Portionen40 Min230 kcal

Rosmarin-Ofengemüse ist eine bunte, mediterrane Beilage: vielfältiges Gemüse mit Olivenöl und Rosmarin im Ofen geröstet. Das Gericht ist in rund 40 Minuten fertig. Frischer Rosmarin hat von Mai bis November Saison, Karotten von Juni bis November.

Zutaten für 2 Portionen

Für das Gemüse:

  • 250 g Karotten
  • 250 g Kartoffeln
  • 200 g Zucchini
  • 2 EL Olivenöl (20 ml)
  • 2 TL frischer Rosmarin (ca. 2 g)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Ofen vorheizenDen Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Gemüse vorbereitenDie 250 g Karotten schälen und in Stifte schneiden. Die 250 g Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden. Die 200 g Zucchini waschen und in halbe Scheiben schneiden.
  3. Rosmarin vorbereiten2 TL frischen Rosmarin fein hacken.
  4. WürzenDas vorbereitete Gemüse mit 2 EL Olivenöl, 2 TL gehacktem Rosmarin, 1/2 TL Salz und 1/4 TL Pfeffer gründlich vermengen.
  5. Auf das Blech gebenDas Gemüse auf ein Blech mit Backpapier geben. Möglichst gleichmäßig verteilen.
  6. BackenDas Gemüse 30 Minuten backen. Nach 15 Minuten einmal wenden. Die Kartoffeln und Karotten sollen weich sein, die Zucchini weich, aber noch in Form.
  7. Konsistenz prüfenWenn das Gemüse noch hart ist, 5 Minuten länger backen. Wenn die Zucchini sehr weich wirkt, das Gemüse beim Wenden nur vorsichtig bewegen.
  8. ServierenDas Rosmarin-Ofengemüse heiß servieren. Es passt als Beilage oder leichtes Hauptgericht.

Tipps

  • Kartoffeln und Karotten möglichst nicht zu groß schneiden, damit alles gleichzeitig gar wird.
  • Zucchini gart schneller als Wurzelgemüse und sollte nicht zu klein geschnitten werden.
  • Rosmarin fein hacken, damit er sich gut verteilt.

Rosmarin-Ofengemüse verfeinern

  • Knoblauch und weitere Kräuter wie Thymian passen gut dazu.
  • Ein Schuss Balsamico oder Honig unterstreicht die Süße.
  • Feta oder geröstete Kerne geben Würze und Biss.

Rosmarin: Wann ist Saison?

Frischer Rosmarin hat von Mai bis November Saison und ist als immergrüner Strauch auch darüber hinaus erntefähig. Mehr dazu im Rosmarin-Wiki und im Saisonkalender.

Ist Rosmarin-Ofengemüse gesund?

Buntes Ofengemüse ist nährstoffreich: Karotten liefern reichlich Beta-Carotin, weitere Gemüse ergänzen Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, und der Rosmarin steuert entzündungshemmende Antioxidantien bei. Das Rösten karamellisiert das Gemüse und erhält viele Nährstoffe. Eine Portion liefert rund 115 kcal. Mehr zur Karotte im Karotten-Wiki.

So gelingt Rosmarin-Ofengemüse

Das Gemüse in gleichmäßig große Stücke schneiden, damit alles gleichzeitig gar wird. Härteres Gemüse wie Karotten etwas kleiner schneiden oder früher in den Ofen geben. Mit Olivenöl, Rosmarin und Salz vermengen und bei rund 200 °C rösten, bis es weich und an den Rändern goldbraun ist – nicht zu dicht legen.

Häufige Fragen zu Rosmarin-Ofengemüse

Welches Gemüse eignet sich?
Karotten, Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Kartoffeln und Kürbis – ganz nach Saison.

Wie wird alles gleichmäßig gar?
Gleich große Stücke schneiden und härteres Gemüse zuerst rösten.

Frischer oder getrockneter Rosmarin?
Beides; frischer Rosmarin gibt das feinste Aroma.

Gut zu wissen

Eignet sich Ofengemüse zum Vorbereiten?
Ja, es schmeckt auch kalt und ist ideal für Meal-Prep und Bowls.

Warum ist buntes Gemüse besonders gesund?
Verschiedene Farben liefern unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe.

Rosmarin-Ofengemüse servieren und aufbewahren

Ofengemüse ist vielseitig: Es passt als Beilage zu Fleisch und Fisch, als Topping für Bowls und Salate, mit Couscous oder Quinoa als vegetarisches Hauptgericht oder kalt als Antipasti. Frisch aus dem Ofen schmeckt es am besten, lässt sich aber gut vorbereiten und hält sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Zum Aufwärmen eignet sich der Ofen besser als die Mikrowelle, damit die Röstaromen erhalten bleiben.

Wie wird das Gemüse schön karamellisiert?
Mit genug Öl, hoher Hitze und ausreichend Platz auf dem Blech.

Welches Gemüse passt im Winter?
Kürbis, Pastinaken, Rote Bete und Karotten.

Rosmarin-Ofengemüse abwandeln

Das Gericht lässt sich saisonal variieren: Im Sommer mit Zucchini, Paprika und Aubergine, im Winter mit Kürbis, Pastinaken und Roter Bete. Wer es mediterraner mag, ergänzt Oliven und Cherrytomaten; eine Prise Chili oder geräuchertes Paprikapulver bringt zusätzliche Würze.