
Beispielbild via Unsplash / Lars Blankers
Sellerie-Kartoffel-Püree
Sellerie-Kartoffel-Püree ist eine cremige, aromatische Beilage, die in rund 30 Minuten fertig ist. Der erdig-würzige Knollensellerie macht das klassische Kartoffelpüree feiner und nährstoffreicher. Knollensellerie hat von Juli bis November Saison und ist als Lagergemüse über den Winter verfügbar.
Zutaten für 2 Portionen
- 300 g Knollensellerie
- 300 g mehligkochende Kartoffeln
- 30 g Butter
- 100 ml Milch
- ¾ TL Salz
- ¼ TL schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
Zubereitung
- Kochen:Sellerie und Kartoffeln schälen und in gleich große Würfel schneiden. Die 300 g Knollensellerie und 300 g mehligkochende Kartoffeln in einem Topf mit Wasser zum Kochen bringen und bei mittlerer bis hoher Hitze 20 Minuten garen bis beides sehr weich ist. Das Gemüse sollte sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lassen. Abgießen und 2 Minuten ausdampfen lassen – überschüssiges Wasser macht das Püree wässrig.
- Milch erwärmen:100 ml Milch in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze leicht erwärmen – warm, aber nicht kochend. Warme Milch gibt ein glatteres Püree als kalte.
- Stampfen und abschmecken:Das gekochte Sellerie und die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken – keinen Stabmixer verwenden, der macht das Püree klebrig. 30 g Butter, die 100 ml warme Milch, ¾ TL Salz, ¼ TL schwarzer Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss einarbeiten. Wenn zu fest: 1–2 EL warme Milch ergänzen. Wenn zu weich: 1 Minute auf sehr niedriger Hitze rühren. Das fertige Püree sollte cremig und seidig wirken.
Tipps
- Kein Stabmixer – Kartoffeln werden durch zu starkes Mixen klebrig und zäh.
- Warme Milch gibt ein gleichmäßigeres Ergebnis als kalte.
- Sofort servieren – Püree dickt beim Stehen schnell nach.
Sellerie-Kartoffel-Püree verfeinern
- Etwas Muskatnuss ist die klassische Würze für Püree.
- Butter, Olivenöl oder ein Schuss Sahne machen es besonders cremig.
- Geröstete Walnüsse oder ein paar Tropfen gutes Öl sorgen für Aroma.
Knollensellerie & Kartoffeln: Wann ist Saison?
Knollensellerie hat von Juli bis November Saison und ist als Lagergemüse über den Winter verfügbar; Kartoffeln sind als Lagerware fast ganzjährig erhältlich. Mehr dazu im Knollensellerie-Wiki, im Kartoffel-Wiki und im Saisonkalender.
Ist Sellerie-Kartoffel-Püree gesund?
Die Kombination ist nährstoffreicher als reines Kartoffelpüree: Knollensellerie liefert viel Kalium, Ballaststoffe und verdauungsfördernde ätherische Öle, Kartoffeln steuern komplexe Kohlenhydrate, Kalium und Vitamin C bei. Eine Portion liefert rund 130 kcal.
So gelingt Sellerie-Kartoffel-Püree
Sellerie und Kartoffeln schälen, würfeln und gemeinsam weich kochen. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken – nicht mit dem Pürierstab, da das Püree sonst klebrig wird. Warme Milch oder Butter unterrühren, bis es cremig ist.
Häufige Fragen zum Sellerie-Kartoffel-Püree
Warum keinen Pürierstab verwenden?
Die Stärke der Kartoffeln wird dadurch zäh und klebrig; ein Stampfer hält das Püree locker.
Welches Verhältnis von Sellerie zu Kartoffel?
Etwa halb und halb ergibt ein ausgewogenes Aroma.
Geht das Püree vegan?
Ja, mit Pflanzenmilch und Margarine oder Olivenöl.
Gut zu wissen
Ist Sellerie ein Allergen?
Ja, Sellerie zählt zu den deklarationspflichtigen Allergenen – bei Gästen lohnt ein Hinweis.
Welche Würze passt?
Muskat, Pfeffer und etwas Zitronenabrieb unterstreichen das Aroma.
Sellerie-Kartoffel-Püree abwandeln
Das Püree lässt sich vielseitig variieren: Mit etwas Muskat und einem Schuss Sahne wird es klassisch-cremig, mit gerösteten Haselnüssen oder Walnüssen bekommt es Biss und eine nussige Note. Ein Teelöffel Senf oder etwas Meerrettich gibt Würze, frische Petersilie oder Schnittlauch sorgen für Farbe. Wer es feiner mag, passiert das Püree durch eine Kartoffelpresse statt es zu stampfen. Der Anteil an Knollensellerie lässt sich je nach Geschmack erhöhen – mehr Sellerie macht das Püree aromatischer und etwas leichter.
Wie wird das Püree besonders cremig?
Die warme Flüssigkeit nach und nach zugeben und nicht zu lange rühren, damit es nicht klebrig wird.
Wozu passt das Püree?
Als Beilage zu Schmorgerichten, Bratlingen oder gebratenem Gemüse.