Als ideal gelten 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte, gemessen mitten im Raum. In alten Wohnungen sollte der Wert im Winter unter 50 Prozent bleiben, denn an kalten Außenwänden steigt die relative Luftfeuchte: Ab etwa 70 bis 80 Prozent direkt vor der Wand können dort Schimmelpilze wachsen. Ein Hygrometer für wenige Euro, mindestens 16 Grad in allen Wohn- und Schlafräumen und regelmäßiges Lüften halten das Risiko niedrig.
Dein Hygrometer zeigt 55 Prozent – ist das schon zu viel? Die ehrliche Antwort: Das hängt von deiner Wohnung ab. Im gut gedämmten Haus macht so ein Wert für einige Zeit vielleicht keine Probleme. Im schlecht gedämmten Altbau kann er an der kalten Ecke hinter dem Schrank schon zu viel sein. Die Richtwerte, die du liest, widersprechen sich nur auf den ersten Blick. Entscheidend ist, wo gemessen wird.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Als behaglich und ideal gelten 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte. Liegt der Wert längere Zeit über 50 Prozent, lüftest du.
- In alten Wohnungen sollte die Luftfeuchte im Winter unter 50 Prozent liegen. Dauerhaft über 60 Prozent droht Schimmel.
- Entscheidend ist die Wand: Ab etwa 70 bis 80 Prozent direkt davor können Schimmelpilze wachsen, auch ohne sichtbares Kondenswasser.
- Heiz alle Wohn- und Schlafräume auf mindestens 16 Grad. Mehr als 5 Grad Unterschied zwischen den Räumen erhöhen das Schimmelrisiko.
- Kleine, oberflächliche Flecken bis zu einem halben Quadratmeter kannst du selbst entfernen, wenn die Ursache behoben ist. Bei größerem Befall gehören Fachleute ran.
- In der Mietwohnung meldest du Schimmel schnellstmöglich schriftlich der Vermietung.
- Ein Luftentfeuchter hilft, wenn Lüften nicht reicht. Die Ursache der Feuchte beseitigt er nicht.
Welche Luftfeuchte ist richtig?
Die Zahl auf dem Hygrometer ist die relative Luftfeuchte. Sie sagt, wie viel Prozent der Wassermenge in der Luft stecken, die sie bei dieser Temperatur höchstens tragen kann. Je nach Quelle liest du unterschiedliche Grenzen. Sie passen zusammen, wenn du weißt, worauf sie sich beziehen:
| Wert | Was er bedeutet | Quelle |
|---|---|---|
| unter 30 Prozent | kein Schimmel, aber die trockene Luft kann die Schleimhäute reizen | Verbraucherzentralen |
| 40 bis 60 Prozent | behagliches Wohnklima, gilt als ideal | Verbraucherzentralen, Stiftung Warentest |
| längere Zeit über 50 Prozent | lüften, spätestens wenn die Scheiben von innen beschlagen | Verbraucherzentralen |
| unter 50 Prozent im Winter | Zielwert für alte Wohnungen | Umweltbundesamt |
| dauerhaft über 60 Prozent | Schimmel droht | Stiftung Warentest, Verbraucherzentralen |
| etwa 70 bis 80 Prozent direkt vor der Wand | Schimmelpilze können dort wachsen | Verbraucherzentralen |
| 100 Prozent an der Oberfläche | Kondenswasser wird sichtbar, vor allem auf glatten Flächen | Verbraucherzentralen |
Die ersten Zeilen gelten für die Raumluft, gemessen in der Mitte des Zimmers. Die letzten beiden gelten direkt an einer kalten Fläche. Daher kommen die strengeren Werte für alte Häuser.
Wie streng du sein musst, hängt vom Bauzustand und vom Wetter draußen ab. In einem gut gedämmten Gebäude machen rund 60 Prozent für einige Zeit vielleicht keine Probleme. Bei schlechter Dämmung können an kalten Tagen schon 40 Prozent an Wärmebrücken und in Raumecken zu viel sein. Liegt der Wert im Winter regelmäßig über 50 Prozent, steigt die Schimmelgefahr, schreiben die Verbraucherzentralen.
Warum zählt die Wand mehr als die Raummitte?
Warme Luft kann mehr Wasser tragen als kalte. Bei 0 Grad passen in einen Kubikmeter Luft höchstens knapp fünf Gramm Wasser. Bei 20 Grad sind es gut 17 Gramm, also mehr als das Dreifache.
Kühlt die Raumluft an einer kalten Außenwand ab, bleibt das Wasser in ihr gleich. Die Luft kann aber weniger davon halten. Deshalb steigt die relative Luftfeuchte genau dort an. Bei 50 Prozent in der Raummitte kann sie an ungedämmten Außenwänden oder Wärmebrücken trotzdem zu hoch sein. Und Schimmel wartet nicht auf Tropfen: Die Wand muss sich weder feucht anfühlen, noch muss Kondenswasser sichtbar sein. Das passiert erst bei 100 Prozent.
Das Ziel der Verbraucherzentralen ist deshalb klar formuliert: Feuchte Luft soll sich an kalten Oberflächen nicht so stark abkühlen, dass die relative Luftfeuchte dort über 70 Prozent steigt. Dafür hast du zwei Hebel. Du hältst die Wände warm, und du hältst die Raumluft trocken genug.
Die Stiftung Warentest nennt als Obergrenze zusätzlich die absolute Feuchte: höchstens acht Gramm Wasser pro Kubikmeter Raumluft. Unsere Rechnung dazu: Bei 20 Grad passen gut 17 Gramm in einen Kubikmeter. Acht Gramm sind knapp die Hälfte davon. Bei 20 Grad entspricht die Grenze also rund 47 Prozent relativer Luftfeuchte oder etwas weniger. Wer beide Werte der Stiftung Warentest einhalten will, bleibt bei Zimmertemperatur eher in der unteren Hälfte von 40 bis 60 Prozent. In kühleren Räumen ist der Prozentwert höher, in wärmeren niedriger.
Woher kommt die ganze Feuchte?
Beim Kochen, Duschen, Wäschetrocknen, Atmen und Schwitzen gelangen jeden Tag mehrere Liter Wasser in die Raumluft. Ein Mensch gibt pro Nacht bis zu einem halben Liter Wasserdampf ab, etwa so viel wie bei einmal Duschen. Vier Menschen atmen laut Umweltbundesamt am Tag zusammen 12 Liter Wasser aus.
Nicht jede Feuchte kommt aus der Raumluft. Auch ein defektes Dach, Risse im Mauerwerk, aufsteigende Feuchte in Wänden oder ein Rohrbruch können Schimmel auslösen. Auch Neubauten oder Räume nach Bauarbeiten, die nicht ausreichend ausgetrocknet sind, können Schimmel auslösen.
Wo wächst Schimmel – und woran erkennst du ihn?
Schimmelsporen gibt es überall, sie gehören zu unserer natürlichen Umgebung. Wachsen können sie aber nur auf einer feuchten Oberfläche. Nahrung finden sie in Tapete, Holz, Kleister oder Kunstharz.
Typische Stellen sind Raumecken, die Nische unter der Fensterbank und die Anschlüsse des Fensters. Gefährdet sind auch schlecht belüftete Stellen hinter Fußleisten und hinter Möbeln, die dicht vor Außenwänden stehen.
Meist zeigt sich Schimmel als farbige, oft braune oder schwarze Flecken an Wänden, Decken oder Möbeln. Wächst er im Verborgenen, etwa hinter Schränken, ist ein modriger, muffiger Geruch oft der erste Hinweis.
Wie gefährlich ist Schimmel für die Gesundheit?
Das Umweltbundesamt schreibt: „Von Schimmelpilzen kann eine Gesundheitsgefahr ausgehen, wenn die Sporen in großer Zahl eingeatmet werden.“ Alle Schimmelpilze können allergische Reaktionen auslösen, ähnlich wie Heuschnupfen: laufende Nase, gereizte Augen, Niesen. Wer in einer feuchten, schimmligen Wohnung lebt, hat außerdem ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen und -infektionen. Ein bestehendes Asthma kann sich verstärken.
Menschen mit Vorerkrankungen und einem geschwächten Immunsystem sollten Räume mit Schimmel meiden, raten die Verbraucherzentralen. Hast du Beschwerden und vermutest Schimmel als Ursache, frag zuerst in deiner Hausarztpraxis nach. Auch Gesundheitsämter und umweltmedizinische Beratungsstellen helfen bei Fragen zu Gesundheitsrisiken durch Schimmel.
Was tust du, wenn du Schimmel entdeckst?
Zuerst die Ursache. Solange sie bleibt, kommen Feuchte und Schimmel sehr wahrscheinlich wieder. Das gilt fürs Wegwischen genauso wie für eine Sanierung.
Wasser tritt ein? Bei einem Leitungsschaden drehst du sofort das Wasser ab. Nasse Bauteile müssen schnellstens fachgerecht trocknen, nachdem die Ursache behoben ist. Fotografier den Schaden und notier Datum, Uhrzeit und Hergang. Als Mieterin oder Mieter meldest du ihn sofort der Vermietung, dem Eigentümer oder der Hausverwaltung. Eigentümer melden ihn ihrer Versicherung, je nach Schaden etwa der Sach- oder der Gebäudeversicherung.
Kleiner, oberflächlicher Fleck: Bis zu einem halben Quadratmeter kannst du den Belag selbst entfernen, wenn du die Ursache kennst und behoben hast. Trag dabei Handschuhe, eine Schutzbrille und einen Mundschutz mit Feinstaubfilter, mindestens Schutzklasse P2. Wirble keinen Staub auf. So gehen die Verbraucherzentralen je nach Material vor:
- Glas, Metall, Lack, Keramik, Kunststoff: mit Haushaltsreiniger und einem Tuch abwischen, das Tuch danach wegwerfen.
- Tapete: erst anfeuchten, zum Beispiel mit einem Tuch in Spülwasser, dann ablösen. Die Wand danach mit 70- bis 80-prozentigem Ethylalkohol (Brennspiritus) abwischen und gut trocknen lassen. Achtung, hochprozentiger Alkohol kann explodieren: gut lüften, nicht rauchen, kein offenes Feuer.
- Silikonfugen: Befallene Fugen müssen erneuert werden, und zwar von einer Fachfirma. Eine undichte neue Fuge kann weitere Schäden verursachen.
- Polstermöbel und Stoffe: lassen sich kaum reinigen und müssen oft entsorgt werden.
Größerer Befall: Ab einem halben Quadratmeter gehören qualifizierte Fachleute für Schimmelsanierung ran. Oft müssen befallene Bauteile ganz oder teilweise ausgebaut werden. Bei der Suche nach Sachverständigen helfen die Beratungsstellen der Verbraucherzentralen.
Anti-Schimmel-Farben, -Sprays und spezielles Silikon kannst du dir sparen. Warum, steht weiter unten bei den Tipps.
Was gilt in der Mietwohnung?
Zeigt sich während der Mietzeit ein Mangel, musst du ihn der Vermietung unverzüglich anzeigen. So steht es in § 536c des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Tust du das nicht, kannst du für den daraus entstehenden Schaden haften. Unter Umständen verlierst du dann auch das Recht, die Miete zu mindern. Die Verbraucherzentralen raten, Schimmel schnellstmöglich schriftlich zu melden. Fotos und ein kurzes Protokoll mit Datum helfen.
Oft steht dann die Frage im Raum, wer den Schimmel verursacht hat: das Gebäude oder zu wenig Heizen und Lüften. Damit daraus kein Streit wird, ist fachlicher und rechtlicher Rat sinnvoll. Bei Konflikten beraten örtliche Mietervereine ihre Mitglieder, in NRW auch die Mietrechtsberatung der Verbraucherzentrale. Wie du Schäden am Fenster meldest, liest du auch in Fenster selbst abdichten.
Brauchst du einen Luftentfeuchter?
Erst, wenn Lüften nicht reicht. Dann kann ein Luftentfeuchter sinnvoll sein, schreibt die Stiftung Warentest. Er entzieht der Luft Feuchtigkeit, bekämpft aber nicht die Ursache. Hat sich schon großflächig Schimmel gebildet, gehst du zuerst dagegen vor und suchst die Quelle der Feuchte.
Wenn du einen brauchst, entscheidet vor allem die Raumtemperatur über die Bauart:
| Bauart | Wo sie passt | Haken |
|---|---|---|
| Kondensations-Entfeuchter (mit Kompressor, wie ein Kühlschrank) | beheizte Räume wie Wohn- und Schlafzimmer, am besten ab etwa 10 Grad | für kalte Räume weniger geeignet |
| Adsorptions-Entfeuchter (mit Trockenmittel) | auch unbeheizte, kühle Räume wie Keller und Garage | braucht meist mehr Strom und in kühler Umgebung länger |
Achte darauf, dass du die Zielfeuchte als Prozentwert einstellen kannst, zum Beispiel 50 Prozent. Die Stiftung Warentest nennt das ideal. Als Faustformel für die Größe gilt: Nach etwa einem Tag Laufzeit sollte der Wasserbehälter voll sein. Ist er schon früher voll, reicht die Kapazität nicht. Dann rät die Stiftung Warentest zu einem größeren Gerät oder einem zweiten. Getestet hat die britische Partnerorganisation der Stiftung Warentest. Kondensationsgeräte, die dort mindestens 80 Prozent der möglichen Punkte erreichten, gab es in Deutschland ab rund 160 Euro. Adsorptionsgeräte lagen ab rund 330 Euro. Das ist der Preisstand von Ende Januar 2026.
Im Betrieb gilt: Fenster zu, sonst strömt ständig feuchte Luft nach und du verschwendest Energie. Die meisten Geräte brauchen viel Abstand zu Wänden, Möbeln und Vorhängen, damit die Luft zirkulieren kann. Lass es auch nachts laufen, statt es selbst abzuschalten. Sonst steigt die Feuchte wieder an, das Trocknen dauert länger und braucht mehr Energie. Reinige den Filter rechtzeitig oder wechsle ihn.
Günstig und ohne Spezialmittel: Was hilft
Gegen Schimmel brauchst du vor allem Aufmerksamkeit, kaum Geld. Diese Tipps sind sofort umsetzbar und schonen Umwelt und Geldbeutel:
- Messen statt raten: Ein Thermo-Hygrometer gibt es laut Verbraucherzentralen für wenige Euro im Baumarkt. Auch CO₂-Messgeräte, sogenannte CO₂-Ampeln, zeigen zusätzlich Raumtemperatur und Luftfeuchte an. Hast du schon eins, brauchst du kein zweites Gerät.
- Keine Anti-Schimmel-Produkte: Anti-Schimmel-Farben, -Grundierungen, -Sprays und spezielles Silikon verhindern Befall in der Regel nicht dauerhaft, solange das Feuchte-Problem bleibt. Manche Wirkstoffe können lebenslange Kontaktallergien auslösen. Die meisten schaden Wasserorganismen sehr. Für kleine Flecken reichen Haushaltsreiniger oder Brennspiritus, je nach Material. Auch das Umweltbundesamt hält eine Behandlung mit Bioziden nur in wenigen Ausnahmefällen für sinnvoll. Das Beste ist, die Ursache zu beseitigen.
- Wäsche nach draußen: Trockne Wäsche möglichst im Freien oder in unbeheizten, gut belüfteten Räumen. Ein Wäscheständer oder eine Leine ist laut Umweltbundesamt die energieeffizienteste Methode.
- Beraten lassen: Zu Feuchte und Schimmel bieten die Verbraucherzentralen bundesweit Beratungen an, auch bei dir zu Hause.
So gehst du vor: Feuchte und Schimmel im Griff
- Luftfeuchte messen
Stell Thermo-Hygrometer in die Wohn- und Schlafräume und beobachte die Werte über ein paar Tage. Liegen sie längere Zeit über 50 Prozent, lüftest du. In alten Wohnungen hältst du sie im Winter unter 50 Prozent. Besonders sinnvoll ist ein Messgerät im Bad.
- Alle Räume heizen
Heiz in der Heizperiode alle Wohn- und Schlafräume auf mindestens 16 Grad, auch selten genutzte. Bei schlechtem Bauzustand ist oft mehr nötig. Zwischen den Räumen sollten nicht mehr als 5 Grad liegen.
- Türen zu kühleren Räumen schließen
Sonst gelangt warme, feuchte Luft aus dem Wohnraum in kühlere Räume, etwa ins Schlafzimmer. Deshalb schließt du die Türen zwischen unterschiedlich stark beheizten Räumen.
- Feuchte sofort hinauslüften
Nach Duschen, Kochen und Schlafen drehst du das Thermostat zu und öffnest das Fenster weit. Wie lange das im Herbst und im Winter dauert, steht in Stoßlüften statt Kipplüften.
- Außenwände freihalten
Rück Schränke einige Zentimeter von kalten Außenwänden ab und stell sie auf Füße. Dann kann die Luft dahinter und darunter zirkulieren. Sofas und Schränke sollten laut Verbraucherzentralen mindestens 30 Zentimeter Abstand zum Heizkörper haben. So kann die warme Luft Wände und Ecken aufwärmen.
- Gefährdete Stellen prüfen
Schau regelmäßig in Raumecken, in die Nische unter der Fensterbank und hinter große Möbel. Riecht es modrig, such auch dort, wo du nicht direkt hinsiehst.
- Schimmel melden
Findest du Schimmel in der Mietwohnung, fotografierst du ihn und meldest ihn schnellstmöglich schriftlich der Vermietung. Kleine Flecken entfernst du erst, wenn die Ursache behoben ist.
Wie warm welcher Raum sein sollte und warum 16 Grad die Untergrenze ist, liest du in Richtig heizen: Was ein Grad weniger wirklich bringt.
Häufige Fragen
Kann ich in Räumen, die ich kaum nutze, die Heizung dauerhaft ausmachen?
Besser nicht. Die Verbraucherzentralen raten, alle Wohn- und Schlafräume in der Heizperiode auf mindestens 16 Grad zu beheizen. Das gilt auch für Räume, die du nur selten nutzt. In nicht ausreichend oder gar nicht beheizten Räumen ist die Schimmelgefahr besonders groß. Halte die Türen zu kühleren Räumen geschlossen.
Hilft Anti-Schimmel-Spray auf der verschimmelten Tapete?
Nein. Die Verbraucherzentralen halten es für sinnlos, Spray auf eine verschimmelte Tapete zu sprühen und darüber Anti-Schimmel-Farbe zu streichen. Die befallene Tapete muss runter, und die Ursache der Feuchte muss gefunden und abgestellt werden.
Halte die Luftfeuchte in der Raummitte bei 40 bis 60 Prozent, in alten Wohnungen im Winter unter 50 Prozent. Kritisch wird es an kalten Wänden: Ab etwa 70 bis 80 Prozent direkt davor kann Schimmel wachsen. Ein günstiges Hygrometer zeigt dir, wann du lüften musst. Heiz alle Wohn- und Schlafräume auf mindestens 16 Grad und halte Außenwände frei. Taucht doch Schimmel auf, gilt: erst die Ursache beheben, kleine Flecken selbst entfernen, größere den Fachleuten überlassen, in der Mietwohnung schriftlich melden. Ein Luftentfeuchter ist der letzte Schritt, nicht der erste.
Quellen & Grundlagen
- Verbraucherzentrale — Heizen und Lüften: So geht’s richtig (16.09.2026)
- Verbraucherzentrale — Heizung: 10 einfache Tipps zum Heizkosten sparen (24.09.2026)
- Verbraucherzentrale — Heizkosten sparen: Thermostat richtig einstellen und wechseln (16.02.2026)
- Verbraucherzentrale — Schimmel an der Wand entfernen: Das können Sie tun (17.07.2026)
- Umweltbundesamt — Schimmel (27.01.2025)
- Umweltbundesamt — Wirkstoffe zur Schimmelbekämpfung (25.09.2026)
- Umweltbundesamt — Richtig Heizen spart Geld und schützt die Umwelt (Leichte Sprache, 16.07.2026)
- Umweltbundesamt — Wäschetrockner: Bei Kauf und Nutzung auf Energieeffizienz achten (12.03.2026)
- Stiftung Warentest — Luftentfeuchter: Was sie leisten und was nicht (11.02.2026)
- Bürgerliches Gesetzbuch — § 536c Während der Mietzeit auftretende Mängel; Mängelanzeige durch den Mieter (geltende Fassung)
Stand: 2026. Alle Angaben nach bestem Wissen zum Zeitpunkt der Erstellung.
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI recherchiert und entworfen. Die Abnahme erfolgte durch einen Menschen („Human in the Loop“).


